Österreichs Tennis-Nationalteam kämpft um das 'Final 8' im Davis Cup. Nach Tag eins im Länderkampf gegen Belgien ist alles offen. Es steht 1:1.
Österreichs Tennis-Nationalteam kämpft um das"Final 8" im Davis Cup. Nach Tag eins im Länderkampf gegen Belgien ist alles offen. Es steht 1:1. Jurij Rodionov hat auf dem WAC-Platz in Wien für einen perfekten Auftakt gesorgt.
Er schlug die belgische Nummer zwei Gauthier Onclin mit 6:4 und 6:1 und holte damit den ersten Punkt für Rot-Weiß-Rot. Die Sensation verpasste derweil Lukas Neumayer. Er musste sich dem belgischen Topspieler Zizou Bergs nach drei umkämpften Sätzen mit 6:2, 4:6 und 2:6 geschlagen geben. Damit steht es nach dem ersten Tag und den ersten beiden Einzeln im Tennis-Länderkampf 1:1, ist für den Samstag alles offen.
Da stehen noch ein Doppel und dann die beiden Einzel auf dem Programm. Der Sieger des Duells schafft es zum Davis-Cup-Finalturnier in Bologna. Dabei schnupperte Neumayer bereits an der Vorentscheidung. Gegen Bergs, immerhin die Nummer 38 der Weltrangliste und damit der stärkste Spieler des Davis-Cup-Duells, lag die Nummer 180 der Welt bereits mit 6:2 und 2:0 in Front.
Dem 24-Jährigen waren in Satz eins, der nur 33 Minuten gedauert hatte, die Breaks zum 3:1 und 5:2 gelungen. Der Belgier schien nicht ganz fit zu sein. Doch Bergs kämpfte sich zurück in die Partie. Er drehte den zweiten Durchgang nach einem 0:2 mit dem sofortigen Re-Break und nahm Österreichs Nummer zwei auch den Aufschlag zum 6:4 ab.
Im dritten Durchgang gelang Bergs die frühe Entscheidung, er schnappte sich schon Neumayers erstes Aufschlagspiel zum 2:0. Bei Österreichs Nummer zwei flatterten dann die Nerven, der Belgier nützte seinen zweiten Matchball zum 6:2. Zuvor hatte Rodionov im Duell mit dem Belgier Onclin den wichtigen Auftaktsieg gefeiert, sich gegen den 164. der Weltrangliste zunächst allerdings schwer getan. Nachdem Rodionov mit Break bereits mit 4:2 in Front lag, kassierte Österreichs Nummer eins das sofortige Re-Break, der Belgier stellte auf 4:4.
Rodionov stand plötzlich bei 15:40 mit dem Rücken zur Wand, drehte das Game und den Satz aber noch – 6:4. Deutlicher verlief der zweite Satz dann. Da gelangen Österreichs Nummer eins die Breaks zum 2:0 und 4:0. Am Ende siegte Rodionov mit 6:1.
"Es ist etwas ganz Besonderes, hier zu Hause in Wien den ersten Punkt zu holen. Es ist nicht mein erster Davis Cup, ich war der erfahrenere Spieler", meinte der Weltranglisten-142.
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