Im Qualifying zum Österreich-GP musste Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel eine bittere Pille schlucken: Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo schaffte er es nicht ins Top-Ten-Stechen.
«Viel mehr lag heute nicht drin», seufzte Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, nachdem er im Qualifying auf dem Red Bull Ring mit Platz 13 hatte Vorlieb nehmen müssen. Der 26-jährige Heppenheimer, der dank der Straf-Rückversetzung von Force India-Pilot Sergio Pérez von Platz 12 ins Heimrennen seines Teams Red Bull Racing starten darf, fügte trocken an: «Ich hatte zwei Runden, die beide gleich schnell waren – also zu langsam.
Da nütze es auch nicht, auf wärmere Temperaturen zu hoffen: «Das kommt uns vielleicht entgegen. Aber ich glaube, da tun sich alle schwer, deswegen glaube ich nicht, dass wir da komplett anders unterwegs sind als alle anderen», winkt Vettel auf Nachfrage ab. Dass sein Nebenmann Daniel Ricciardo das Stechen um die Top-Ten-Startplätze erreichte, erklärt der vierfache Champion so: «Viel hat nicht gefehlt. Aber wir kommen dieses Wochenende nicht so gut zurecht wie vielleicht die Wochenenden zuvor. Der Grundspeed fehlt, und auf einer Runde haben wir uns schwer getan. Ich hoffe, dass es morgen im Rennen besser läuft. Offenbar scheint er einfach ein bisschen besser zurecht zu kommen.
Der Blondschopf fügt an: «Es ist natürlich schwieriger, wenn man von weiter hinten startet. Unsere Strategie steht noch nicht fest, aber ich erwarte, dass die meisten Piloten zwischen zwei und drei Boxenstopps einlegen werden. Vielleicht legt der Eine oder Andere auch nur einen Stopp ein.»
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