Sebastian Vettel ist die WM-Führung los. An keinem anderen Ort als Monza hätte das der Heppenheimer so gelassen akzeptiert. Der Ferrari-Star schwärmt von den Tifosi. Und er macht uns Angst.
Sebastian Vettel hätte nicht vier Formel-1-WM-Titel und 46 Grands Prix gewonnen, wäre er ein guter Verlierer. Sein Gesicht nach der Trainingsklatsche sagte alles. Auf einmal wurden die Lippen schmal und die Antworten knapp, egal wie berechtigt die Fragen waren.
«Das sind so kostbare, seltene Momente, du würdest am liebsten die Zeit anhalten, um das noch viel mehr geniessen zu können», sagt Sebastian über die Sympathiewelle, der ihm von den Tifosi entgegen schwappte. «Wenn du siehst, wie viele Leute da unten stehen, das ist im wörtlichsten Sinne atemraubend. Ich fahre jetzt im dritten Jahr für Ferrari und durfte zum dritten Mal auf dem Monza-Podium stehen.
«Ich wusste ja auch, dass von hinten Daniel Ricciardo heranschiesst. Zum Glück hat es am Schluss gereicht. Einen zweiten Ausrutscher wollte ich mir nicht leisten. Den Funk auf einem Ohr habe ich auch noch verloren.»
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