Bei einer Explosion in einem Kohlebergbauschacht in Karaganda kamen mindestens 33 Menschen ums Leben. 13 Bergleute werden noch vermisst. Präsident Tokajew rief einen landesweiten Trauertag aus und versprach finanzielle Hilfe für die Hinterbliebenen.
Bei dem schwersten Bergbauunglück seit Jahren in der zentralasiatischen Republik Kasachstan sind mindestens 33 Menschen ums Lebens gekommen. Nach einer verheerenden Explosion im Kohlebergbauschacht Kostenko im Gebiet der Industriestadt Karaganda würden noch 13 vermisste Bergleute gesucht, sagte der Vizechef des staatlichen Rettungsdienstes, Gennadi Silinski.
Er stellte den Betrieb unter staatliche Verwaltung und setzte einen neuen Unternehmensleiter ein. Demnach soll es auch zu einem Eigentümerwechsel kommen. Arcelormittal droht der Verlust seines Geschäfts in dem rohstoffreichen Steppenstaat. Insgesamt wurde der Betrieb in acht Kohlegruben von Arcelormittal zeitweilig eingestellt, um die Vorrichtungen zum Schutz vor dem hochexplosiven Grubengas zu überprüfen, wie es hieß.
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