Trotz beeindruckender Aufholjagd ging Moto3-Weltmeister Sandro Cortese auch beim Jerez-GP leer aus. Der Schwabe wartet weiter auf seine ersten WM-Punkte.
Nachdem Sandro Cortese im ersten europäischen Rennen des Jahres in der ersten Kurve fast mit Axel Pons kollidiert und daraufhin auf die letzte Position des Feldes zurückgefallen war, überholte der Dynavolt Intact GP-Pilot in einer beeindruckenden Aufholjagd zahlreiche Gegner, um am Ende auf Platz 19 ins Ziel zu fahren.
Ohne den missratenen Rennbeginn wären für den Kalex-Fahrer WM-Punkte möglich gewesen. «Ich bin gut vom Start weggekommen und habe keine Plätze verloren», erklärte Cortese. «Ich war eigentlich schon in der Kurve, da ist Pons voll in mich reingefahren. Ich bin auf die letzte Position zurückgefallen und musste mich dann wieder nach vorne kämpfen. Der Rhythmus war sehr hoch, aber Punkte waren leider nicht mehr drin.
«Sandro ist ein super Rennen gefahren», lobte Teamchef Jürgen Lingg. «Den Start hatte er erst ein bisschen verpatzt, aber das hat er noch gut in Griff bekommen. Er war auch absolut happy mit dem Motorrad. Und von den Zeiten her wären theoretisch Punkte drin gewesen. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die letzten drei Runden. Da hat man gesehen, dass er konditionell fit und das Motorrad gut abgestimmt ist.
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