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Rheuma-Report: Warum Betroffene immer länger auf Termine warten müssen

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Rheuma-Report: Warum Betroffene immer länger auf Termine warten müssen
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WIEN. Fehlende Kassenärzte und steigende Patientenzahlen verschärfen laut neuem Rheuma-Report die Versorgungslage in Österreich deutlich.

Rund ein Viertel der Bevölkerung in Österreich ist von rheumatologischen Erkrankungen betroffen. Bis zu knapp 300.000 Fälle sind es bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, rund 325.000 bei stoffwechselbedingten Krankheiten wie Gicht und etwa 460.000 leben mit Osteoporose.

Das geht aus dem"Österreichischen Rheumatologie-Report II" hervor, meldete die Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation und warnte vor einer"gravierenden Unterversorgung". Die hohe Krankheitslast und die erheblichen wirtschaftlichen wie sozialen Auswirkungen würden sich in den kommenden Jahren weiter zuspitzen, hieß es in der Aussendung. Grund ist laut dem Report unter anderem die alternde Gesellschaft.

"Aufgrund des Mangels an rheumatologisch tätigen Kassenärztinnen und -ärzten besteht schon jetzt in vielen Regionen eine gravierende Unterversorgung rheumatologischer Patientinnen und Patienten", erläuterte ÖGR-Präsidentin Christina Duftner. Immer noch gibt es Regionen ohne jegliche fachspezifische rheumatologische Versorgung, zeigt der Report. Viele Patienten müssten daher in Spitalsambulanzen betreut werden. Die meisten niedergelassenen Rheumatologen sind als Wahlärzte tätig.

In ganz Österreich gab es 2025 nur 32 Rheumatologen, die mit allen Kassen einen Vertrag haben. Erschwerend hinzu kommt laut ÖGR die Altersverteilung: 45 Prozent aller Rheumatologen sind über 55 Jahre alt. Eine Umfrage für den Report unter 134 internistischen Rheumatologen und elf Fachärzten in Ausbildung ergab sehr unterschiedliche Wartezeiten auf Termine. Während diese in Spitalsambulanzen und im niedergelassenen Kassenbereich mitunter zwischen Wochen und Monaten liegen, gaben 48 Prozent der befragten Wahlärzte Wartezeiten von nur ein bis zwei Wochen an.

Die befragten Kassenärzte beklagten, am wenigsten Zeit pro Patient zur Verfügung zu haben.

"Es benötigt dringend eine einheitliche und leistungsgerechte Honorierung durch die österreichischen Kassen, um mehr Rheumatologinnen und Rheumatologen für den niedergelassenen Bereich zu gewinnen. Sonst werden Wartezeiten weiter steigen und Patienten noch länger auf notwendige Behandlungen warten müssen. Wir brauchen eine österreichweit einheitliche Berücksichtigung der aufwendigen Kontrollen, von Beratung und Aufklärung bei immunsuppressiven Therapien, ebenso für spezifische Leistungen - etwa Ultraschalluntersuchungen", forderte Duftner. Die ÖGR sei bereit, ihre"Expertise einzubringen, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten".

, da es österreichweit nur 32 Rheumatologen mit Kassenverträgen für alle Krankenkassen gibt und manche Regionen gar keine spezialisierte Versorgung anbieten. , weil 45 Prozent der Rheumatologen älter als 55 Jahre sind und gleichzeitig die Zahl der Erkrankungen durch die alternde Bevölkerung zunimmt. Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen. Das ist das Ergebnis von Jahrzehnten das missgünstigen Getue der Krankenkasse.

Sparen auf den Rücken der Ärzte und patienten. Aber sich selbst fette Gehälter zahlen.

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