Mit einem Sieg gegen WSG Tirol kann Rapid auf Platz eins vorrücken und den besten Saisonstart seit 28 Jahren erreichen.
Siebte Runde in der heimischen Fußball-Bundesliga. SK Rapid empfängt die WSG Tirol und hat die Chance auf den besten Saisonstart seit 28 Jahren. Wir berichten live – siehe Ticker unten.
Mit dem nächsten Heimsieg will der SK Rapid im Dreikampf um die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga vorlegen. Die Wiener empfangen am Freitag zum Auftakt der 7. Runde WSG Tirol und können Titelverteidiger LASK zumindest bis Sonntag auf Platz eins ablösen. Mit einem vollen Erfolg würden die Hütteldorfer mit 18 Punkten aus sieben Spielen den besten Saisonstart seit 28 Jahren verbuchen. 1998 gelang ein Saisoneinstieg mit sechs Siegen und einem Remis.
„Diese Statistik ist eine großartige, wenn wir es schaffen können. Am wichtigsten ist aber, dass wir drei Punkte holen und weitermachen in die Richtung, in die wir gehen wollen“, sagte Trainer Johannes Hoff Thorup. Man werde alles tun, um im Flow zu bleiben. Den gab es vor allem im Allianz Stadion mit drei Siegen und 12:1-Toren in den drei Liga-Heimspielen.
Besonderes Augenmerk wurde in der Vorbereitung dem Flügelspiel der Tiroler mit den schnellen Außenspielern Husein Balic und Michael Olakigbe zuteil.
„Wir haben unsere Spieler darauf aufmerksam gemacht, und wo wir vielleicht extra Unterstützung brauchen“, erklärte Hoff Thorup. Rapid hat bisher nur ein Bundesliga-Duell mit der WSG verloren , dass es dabei bleibt, dafür will auch Niklas Hedl sorgen. Der Torhüter absolviert am Freitag sein 200. Pflichtspiel für die Wiener Grün-Weißen.
„Es war einmal mein Ziel, ein Spiel in diesem Stadion machen zu dürfen. Dass es jetzt 200 sind, macht mich extrem stolz“, sagte Hedl, der seinen Vater Raimund Hedl längst überholt hat.
„So, wie es gerade läuft, ist es gut“, meinte Hedl zur aktuellen Form seiner Mannschaft, „aber wir wissen, dass es schnell gehen kann. Man sieht im Training, dass wir weiter hart arbeiten und uns nicht zufrieden geben“. Doch auch die WSG reist mit Selbstvertrauen an. Die Wattener haben aus den jüngsten drei Spielen sieben Punkte geholt und zuletzt auswärts zweimal zu null gewonnen .
„Unser Weg geht in eine Richtung, die passt“, sagte daher Trainer Philipp Semlic. Zuletzt zeigte sein Team auch Comebackqualitäten, das 2:2 nach 0:2-Rückstand gegen Hartberg soll aber auch ein Weckruf sein.
„Wir haben gesehen, wie schnell es gehen kann, wenn wir glauben, dass etwas von selbst geht. Das war in der ersten Hälfte der Fall – wir haben in unserer Aggressivität ein paar Prozentpunkte vermissen lassen“, analysierte Semlic. Mit dem Spiel in Hütteldorf setzt die Bundesliga auch einen Entwicklungsschritt hin zu mehr Transparenz beim Video Assistant Referee. Schiedsrichter Harald Lechner begründet allfällige VAR-Entscheidungen via Stadion-Lautsprecher, zudem werden die VAR-Bilder auf der Video-Wall zu sehen sein.
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