ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wird im Nations-League-Auswärtsspiel gegen den Kosovo voraussichtlich im Tor und im Sturm umstellen. Alexander Schlager soll statt Florian Wiegele einspringen, während im Angriff eine Entscheidung zwischen Michael Gregoritsch und Junior Adamu getroffen wird. Kevin Danso kehrt nach seiner Geldsperre in den Kader zurück, zudem könnten Felix Bacher und Sasa Kalajdzic wieder zum Einsatz kommen. Bei Carney Chukwuemeka ist die Einsatzfähigkeit aufgrund einer Muskelverletzung noch nicht sicher.
Bisher hat Teamchef Rangnick in den drei Nations-League-Spielen gegen Israel, den Kosovo und Irland 26 Spieler eingesetzt. Deshalb ist die Frage, ob es im Auswärtsspiel gegen den Kosovo in Pristina Umstellungen geben wird, besonders groß.
Zumindest zwei Veränderungen gegenüber dem 2:2-Remis in Irland wird es auch tatsächlich geben, verriet Rangnick. Einerseits im Tor, andererseits im Sturm.
"Im Tor wird Alexander Schlager spielen", ließ Rangnick die Katze aus dem Sack. Zwischen dem nunmehrigen Bremen-Legionär und Florian Wiegele, der noch am Donnerstag gegen Irland gespielt hatte, hat sich ein Zweikampf um das"Einser"-Leiberl entwickelt.
"Im Sturm werde ich mich entscheiden zwischen Michael Gregoritsch und Junior Adamu", erzählte der Deutsche weiter. Vor drei Tagen hatte Sasa Kalajdzic gestartet und entgegen dem ursprünglichen Plan auch durchgespielt.
"Er wird sicher nicht von Anfang an spielen, er hat jetzt 95 Minuten bestritten und in diesem einen Spiel wahrscheinlich mehr als in allen Partien für den LASK zusammen", meinte Rangnick. Und hatte damit auch recht. Es waren nämlich 91 Minuten bei den Stahlstädtern. Alle anderen Positionen ließ der Deutsche aber offen.
Mit Innenverteidiger Kevin Danso kommt nach abgesessener Geldsperre eine weitere Alternative in der Abwehr-Zentrale in den Kader zurück. Auch Felix Bacher, der einzige Feldspieler, der bisher noch keine einzige Einsatzminute sammeln durfte, könne sich Hoffnungen auf Spielzeit machen.
"Es ist gut möglich, dass er morgen spielt. Es geht darum, sich den Platz zu verdienen, aber er hat es gut gemacht im Training", lobte Rangnick. Grundsätzlich seien alle Spieler fit, man müsse aber bis zum Matchtag abwarten, meinte Rangnick dann mit Blick auf seinen gesamten Kader. Und hob dann ein ÖFB-Sorgenkind hervor: Carney Chukwuemeka.
"Bei ihm hat im letzten Spiel in der Halbzeit der Muskel zugemacht. Wir müssen morgen schauen, ob es zu 100 Prozent geht", sagte der ÖFB-Teamchef.
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