Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen Fabio Quartararo P3 in einem Grand Prix, untermauert aber erneut seine Forderung an Yamaha nach mehr Power
- In der für ihn und Yamaha überwiegend frustrierenden MotoGP-Saison 2023 ist Fabio Quartararo am Sonntag zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen auf das Podium gefahren. Den Grand Prix von Indonesien in Mandalika beendete er mit weniger als einer halben Sekunde Rückstand aufauf dem dritten Platz. Luftsprünge macht Quartararo deshalb aber nicht, denn die altbekannten Yamaha-Probleme wurden auch am Sonntag wieder deutlich.
"Wir kämpfen jetzt seit Jahren mit demselben Problem. Wir müssen uns einfach verbessern", nimmt Quartararo seinen Arbeitgeber Yamaha einmal mehr in die Pflicht und versucht, das Positive zu sehen:"Immerhin habe ich mir selber bewiesen, dass ich schnell sein und viel besser als nur Dritter sein kann.""Der Schlüsselmoment meines Rennens war die Aufwärmrunde", verrät der Yamaha-Star.
In dieser Anfangsphase des 27-Runden-Rennens fuhr Quartararo zunächst am Ende der Top 5 und zwischenzeitlich sogar außerhalb davon. Je länger das Rennen dauerte, desto näher kam er aber der Spitze. Auf den späteren Sieger"Pecco" Bagnaia holte er mehr als 3,5 Sekunden auf. Im Ziel fehlten Quartararo trotzdem 0,433 Sekunden und zwei Positionen, was nicht zuletzt daran lag, dass er an Vinales nicht vorbeikam.
"Ich hatte ein paar Momente. Ich glaube aber, dass es für uns trotzdem die beste Reifenwahl war. Klar, dass ich damit nicht ganz die Stabilität hatte, aber es war richtig, das Rennen mit diesem Reifen zu bestreiten", sagt der Yamaha-Pilot. Abschließend untermauert er noch einmal seine Forderung. "Dass wir jetzt in drei Rennen zweimal auf das Podium gefahren sind, das ist toll. Hoffentlich ist das ein Ansporn für Yamaha, etwas Größeres zu schaffen", so Quartararo. Nachsatz:"Ich wäre wirklich glücklich, wenn wir nächstes Jahr ein bisschen mehr Motorleistung hätten, sodass wir es zumindest am Ende von Geraden auf der Bremse versuchen können zu überholen.
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