Qatar bemüht sich um Freilassung von Hamas-Geiseln trotz Eskalation im Gazastreifen

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Trotz der Verschärfung des Krieges im Gazastreifen bemüht sich Qatar weiterhin um die Freilassung weiterer Hamas-Geiseln. Die Verhandlungen sind durch die Eskalation der Gewalt schwieriger geworden. Es gab bereits Einigungen über heikle Themen, aber beide Seiten stecken jetzt bei technischen Fragen fest. Die genaue Zahl der freizulassenden Geiseln ist noch nicht festgelegt. Die Hamas verlangt eine Pause im Bombardement des Gazastreifens, um die Geiseln zu übergeben und humanitäre Hilfe zu leisten. Die Dauer dieser Pause ist jedoch noch nicht festgelegt worden.

Trotz der weiteren Verschärfung des Krieges im Gazastreifen bemüht sich Qatar weiterhin um die Freilassung weiterer Hamas-Geiseln. "Die Gespräche dauern an, sind aber durch die Eskalation der Gewalt schwieriger geworden", erklärt ein qatarischer Regierungsvertreter. Ein mit dem Verhandlungsverlauf vertrauter Diplomat sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die Verhandlungen seien bis Freitagabend gut vorangekommen.

Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der im Gazastreifen herrschenden Hamas, haben israelische Ortschaften erneut mit Raketen angegriffen. Sie bekannten sich in ihrem Telegram-Kanal zu Attacken auf den Großraum Tel Aviv. In mehreren Städten im Umkreis der Küstenmetropole gab es in den vergangenen Stunden Raketenalarm, ebenso in Ortschaften im Grenzgebiet zum Gazastreifen.

Angesichts der verstärkten israelischen Luftangriffe im Gazastreifen hat Irans Präsident Ebrahim Raisi mit dem Eingreifen weiterer Akteure in den Krieg zwischen Israel und der Hamas gedroht. Die Angriffe des israelischen Militärs könnten demnach "jeden dazu zwingen, Maßnahmen zu ergreifen", schreibt Raisi auf X. Washington würde Teheran zwar "bitten, nichts zu tun", fügte Raisi hinzu.

Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz , Mirjana Spoljaric, ruft im Nahostkonflikt alle Seiten dazu auf, dem "unerträgliche" Leid der Zivilisten im Gazastreifen Einhalt zu gebieten. "Dies ist ein katastrophales Versagen, das die Welt nicht hinnehmen darf", sagt sie. Es sei "inakzeptabel, dass die Zivilisten in Gaza keinen sicheren Ort haben, an den sie gehen können". Spoljaric fordert eine sofortige Deeskalation des Konflikts.

UN-Generalsekretär António Guterres ruft erneut zu einem sofortigen Waffenstillstand im Gaza-Konflikt auf. Er sei überrascht über die "beispiellose Eskalation" der Bombardierungen, sagte Guterres laut einer Mitteilung. Er bekräftige seinen Aufruf "zu einem sofortigen humanitären Waffenstillstand", verbunden mit der bedingungslosen Freilassung aller Geiseln und der Bereitstellung von Hilfsgütern für die Menschen im Gazastreifen.

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