Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Kriminelle über bereits übernommene WhatsApp-Kontakte zu einem vermeintlichen Tanz-Voting aufrufen. Die Opfer sollen auf einer gefälschten Plattform ihre Telefonnummer bestätigen oder einen QR-Code scannen, wodurch ihr WhatsApp-Konto übernommen wird. Anschließend werden die Kontakte der Opfer für weitere Betrugs- und Phishingversuche missbraucht.
Aktuell kommt es vermehrt zu einer Betrugsmasche mittels WhatsApp Nachrichten. Die Polizei warnt mit 1. Oktober 2026 vor wieder auftretenden Betrugsfällen, bei der Kriminelle über WhatsApp zur Teilnahme an einem vermeintlichen Tanz-Voting auffordern.
Ziel der Täter ist die Übernahme weiterer WhatsApp-Konten. Die gekaperten Accounts werden anschließend für weitere Betrugs- und Phishingversuche verwendet. Betrügerische Nachricht stammt scheinbar von bekanntem Kontakt Die Täter versenden Nachrichten über bereits übernommene WhatsApp-Konten. Darin werden die Empfängerinnen und Empfänger gebeten, für eine junge Tänzerin abzustimmen.
Die Nachricht erweckt dadurch den Eindruck, von einer tatsächlich bekannten Person zu stammen. Über einen Link gelangen die Betroffenen auf eine gefälschte Voting-Plattform. Für die vermeintliche Stimmabgabe sollen sie ihre Telefonnummer eingeben. Anschließend werden sie aufgefordert, einen erhaltenen Bestätigungscode einzugeben oder einen QR-Code zu scannen.
Dabei handelt es sich nicht um eine notwendige Verifizierung für das Voting. Die Täter versuchen vielmehr, die Kontrolle über das WhatsApp-Konto des Opfers zu übernehmen. Übernommene Konten werden für weitere Betrugsversuche missbraucht Nach erfolgreicher Kontoübernahme kontaktieren die Täter die gespeicherten WhatsApp-Kontakte. Dabei können unterschiedliche Betrugsmaschen zum Einsatz kommen.
In mit Anfang Oktober 2026 aktuellen Fällen wurden beispielsweise Nachrichten versendet, in denen um die kurzfristige Überweisung von mehreren hundert Euro gebeten wurde. Als Begründung wurde eine angeblich dringend zu bezahlende Zahnarztrechnung genannt. Durch den aufgebauten Zeitdruck soll das Opfer zu einer schnellen Überweisung bewegt werden. Die Polizei weist darauf hin, dass Geldforderungen über WhatsApp niemals ungeprüft erfüllt werden sollten – auch dann nicht, wenn die Nachricht scheinbar von einer bekannten Person stammt.
Prävention Es wird dringend empfohlen: Bei WhatsApp-Nachrichten genau hinschauen Eine Nachricht von einer bekannten Person bedeutet nicht automatisch, dass sie auch tatsächlich von dieser Person verfasst wurde. Wird in einer Nachricht zur Eingabe eines Sicherheitscodes, zum Scannen eines QR-Codes oder zu einer ungewöhnlichen Geldüberweisung aufgefordert, ist besondere Vorsicht geboten. Wer unsicher ist, sollte den vermeintlichen Absender über einen unabhängigen Kommunikationsweg kontaktieren und die Echtheit der Nachricht überprüfen.
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