Pink im Fokus: Popstar kritisiert mit kontroversen Aussagen zu "Free Palestine"

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Pink im Fokus: Popstar kritisiert mit kontroversen Aussagen zu "Free Palestine"
Pink, Popkultur, Free Palestine

Der Fokus liegt auf der Popkultur-Ikone Pink, die für ihre einst kritische Haltung gegenüber Kolleginnen wie Britney Spears und Christina Aguilera bekannt war. Aktuell sorgt ihre Positionierung zu Macklemores "Free Palestine"-Appell und die beschuldigte "Anti-Israel-Propaganda" für Kontroversen, während ihr früherer Song "Stupid Girls" weiterhin als problematisch gilt. Das Medium diskutiert die Wechselwirkung zwischen historisch festgehaltenen Bildungen und aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten.

Heute macht Pink harmlosen Millennial-Pop, früher war sie die „Anti-Tussi“: Mit vermeintlich feministischen Bösartigkeiten gegen Britney, Paris und Christina erhob sie sich über alle, die nicht so waren wie sie.

Pink wird aktuell wegen ihrer kontroversen Haltung zu Macklemores „Free Palestine”-Appell und ihrer Reaktion darauf kritisiert. In den 2000ern profilierte sich Pink durch Abgrenzung und Seitenhiebe gegen Kolleginnen wie Christina Aguilera und Britney Spears. Ihr Verhalten und Songs wie „Stupid Girls” werden heute als problematisch und wenig reflektiert im Umgang mit anderen Frauen bewertet. Pink teilte 2024 einen Post, der Macklemores Auftritt als „Anti-Israel-Propaganda“ bezeichnete.2006 veröffentlichte Pink den Song „Stupid Girls“ als Kritik an Kolleginnen wie Britney und Christina.

Pink wird aktuell wegen ihrer kontroversen Haltung zu Macklemores „Free Palestine”-Appell und ihrer Reaktion darauf kritisiert. In den 2000ern profilierte sich Pink durch Abgrenzung und Seitenhiebe gegen Kolleginnen wie Christina Aguilera und Britney Spears. Ihr Verhalten und Songs wie „Stupid Girls” werden heute als problematisch und wenig reflektiert im Umgang mit anderen Frauen bewertet. Pink teilte 2024 einen Post, der Macklemores Auftritt als „Anti-Israel-Propaganda“ bezeichnete.2006 veröffentlichte Pink den Song „Stupid Girls“ als Kritik an Kolleginnen wie Britney und Christina.

Pink ist einer dieser Popstars, die zwar weltbekannt sind, aber nur selten im popkulturellen Diskurs stattfinden. Aktuell wird aber erstaunlich viel über Pink geredet – als Person, Künstlerin und 00er-Ikone. Einer der Hauptgründe: Ihre Beteiligung an der wohl größten Popkultur-Kontroverse des Jahres rund um Macklemores vielbeachteten „Free Palestine“-Appell als Ed Sheerans Voract. Pink teilte einen Post, der Macklemores Auftritt als „Anti-Israel-Propaganda“ bezeichnete und von einer „falschen Genozid-Behauptung“ sprach.

Auf die Kritik reagierte sie mit schnippisch-beleidigten Memes, bevor sie sich in einem Statement äußerte und rechtfertigte. werden Session-Cookies gesetzt.

Bei diesen kann eine Datenübermittlung in ein Drittland stattfinden. Ihre Einwilligung zur Setzung genannter Cookies können Sie jederzeit unter "Cookie Einstellungen" am Seitenende widerrufen oder ändern. Nähere Informationen zu den verwendeten Cookies finden sich in unsererImmerhin setzte sich Pink dafür ein, weniger Wert auf hotte Bodys und Sexyness zu legen , und uns stattdessen einfach mal zu fragen, wie wir die „Female Future“, von der immer alle reden, wahr machen können.

Pinks Antwort: Indem wir gnadenlos über alle Frauen herziehen, die nicht in unser beschränktes Bild einer „starken Frau“ passen – und sie dazu nutzen, uns selbst zu profilieren. In der Praxis sah das Ganze so aus: 2001 kam Pink bei einem Auftritt bei den AMAs mit Doubles von Christina, Britney und Jessica Simpson auf die Bühne, bevor sie ihren Song „Most Girls“ anstimmte.

Mit Christina Aguilera hatte Pink im Laufe der 00er immer wieder Probleme: Sie war gefrustet, weil Christina die vermeintlich besten Parts auf dem gemeinsamen Track „Lady Marmalade“ bekam. Als Christina schließlich auch noch den Song „Beautiful“ von Songwriterin Linda Perry abstaubte, mit der Pink zuvor an ihrem Album „Missundaztood“ gearbeitet hatte, reichte es ihr.

Sie machte diesem Frust unter anderem in Form eines Auftritts Luft, bei dem sie mit einer aufblasbaren Sexpuppe auf die Bühne kam, der sie Teile von „Beautiful“ vorsang, die also ganz klar Christina verkörpern sollte. Ihr zweitliebstes – und vielleicht noch einfacheres – Ziel schien sie in Britney gefunden zu haben, was heute, wo wir wissen, wie es jener hinter den Kulissen erging, besonders makaber erscheint.

In einem Interview bezeichnete sie sie als „Marionette“, im Song „Don’t Let Me Get Me“ nannte sie sie namentlich, wobei die betreffende Textstelle live immer wieder abgeändert wurde. 2007, im Jahr von Britney Spears’ öffentlichem Zusammenbruch, wurde „pretty“ plötzlich zu „crazy“. 2023 wurde „damn“ einmal zu „sweet“, immerhin. Tired of being compared to damn Britney Spears2006 holte Pink dann in Form ihrer ultimativen Pick-Me-Hymne „Stupid Girls“ zum Rundumschlag gegen die „Porno Paparazzi Girls“ aus, wie sie sie nannte.

Damit meinte sie wieder einmal Britney und Christina, aber auch Paris Hilton oder Mary-Kate Olsen. Auf all diese Frauen bezog sich Pink im Musikvideo zum Song, in dem sie sich unter anderem über das gegen Paris’ Willen veröffentlichte Sextape oder Frauen mit Essstörungen lustig machte. Ohne Cookies funktioniert die Website wienerzeitung.at nur eingeschränkt. Für eine sichere und einwandfreie Nutzung unserer Website werden daher technisch notwendige Cookies verwendet.

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Dass viele Mädchen und Frauen diese Songs toll und inspirierend fanden, fast ein bisschen punkig. Don’t hate the player, hate the game, oder so. Und immerhin sind seit „Stupid Girls“ 20 Jahre vergangen, wer von uns hat vor 20 Jahren nicht die eine oder andere dumme Sache gesagt oder getan?

Das erklärt aber nicht, warum sie sich 2013 hämisch über Miley Cyrus’ Twerk-Auftritt bei den VMAs äußerte, 2016 über Kim Kardashian herzog, oder 2023 noch einmal das „Lady-Marmalade“-Thema aufwärmen wollte, als sie sich in einem Video shady zum Projekt äußerte. Songs wie „Stupid Girls“ und Pinks Seitenhiebe gegen Kolleginnen entsprachen vielleicht – und vor allem leider – dem Y2K-Zeitgeist. Pink hätte aber, so wie wir alle, jederzeit die Gelegenheit, ihre Kunst von damals mit dem Wissen von heute zu betrachten.

Tut sie das nicht, wird sie zum popkulturellen Auffangbecken für alle Millennial Karens. Die kaufen vielleicht Tickets für Pinks Stadionshows, sind aber vielleicht auch ein bisschen kurzsichtig. Anders als die „Stupid Girls“ von damals, die, wie wir heute wissen, smarte Geschäftsfrauen und kulturelle Ikonen in the making waren.

Und an mancher Stelle waren sie zutiefst unglückliche junge Frauen mit großen Träumen, die sich nicht den Kopf rasiert haben oder möglichst dünn sein wollten, weil sie verrückt oder hirnlos waren, sondern Opfer einer ausbeuterischen Industrie. Und jetzt alle: „I don’t wanna be a Pick-Me-Girl!

“ Die freie Journalistin, Autorin und Popkultur-Expertin Verena Bogner schreibt alle zwei Wochen eine Kolumne für die WZ. Dir hat dieser Beitrag besonders gut gefallen, dir ist ein Fehler aufgefallen oder du hast Hinweise für uns - sag uns deine Meinung unter

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