Pilnacek-U-Ausschuss: FPÖ fordert neue Auskunftspersonen, darunter Polizeibeamte und Kabinettschefin. Fünf Sitzungen bis November geplant.
Christian Pilnacek wurde nur 60Insgesamt sind noch fünf Sitzungen des Untersuchungsausschusses vorgesehen. Die nächste Befragungsrunde ist für den 7. Oktober angesetzt. Der von der FPÖ verlangte Ausschuss beschäftigt sich mit den behördlichen Ermittlungen rund um den Tod des früheren Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek.hatte zuletzt erklärt, dass eine Verlängerung des Ausschusses grundsätzlich möglich sei.
Derzeit zeichnet sich eine solche allerdings nicht ab. Das neue Verlangen der FPÖ wurde am Donnerstag nach den Befragungen eingebracht. Neben Karners Kabinettschefin sollen drei Beamte des Landespolizeikommandos Niederösterreich als Auskunftspersonen geladen werden. Dabei handelt es sich um einen Oberst und zwei Gruppeninspektoren.
Die beiden Gruppeninspektoren waren laut dem der APA vorliegenden Verlangen mit der Geisterfahrt Pilnaceks befasst. Diese hatte sich wenige Stunden ereignet, bevor Pilnaceks Leichnam in einem Seitenarm der Donau gefunden wurde. Ob tatsächlich alle vorgesehenen Auskunftspersonen vor dem Ausschuss befragt werden können, ist offen. Die Zahl möglicher Befragungen ist groß, gleichzeitig steht für die Beweisaufnahme nur noch begrenzt Zeit zur Verfügung.
Am 3. November soll die Beweisaufnahme enden. Anschließend erstellen die einzelnen Fraktionen ihre Abschlussberichte zum Pilnacek-U-Ausschuss.
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