Robert Kratky hätte Ö3 schon Ende der 90er verlassen können. Ein Privatsender lockte mit dem doppelten Fixum.
kaum von seiner jahrzehntelangen Ö3-Karriere zu trennen. Dabei stand er schon 1997 vor einem möglichen Abgang. Ein großer Privatsender wollte den damals aufstrebenden Radiomacher abwerben und bot ihm für die Produktion einer Morgenshow das Doppelte seines damaligen Ö3-Fixums.
Kratky war offenbar so nervös, dass man ihm das Angebot beim ORF womöglich nicht glauben könnte, dass er die Gehaltsverhandlung mit dem Konkurrenten sogar aufzeichnete. Danach gönnte er sich erstmals seit langer Zeit Urlaub, hinterließ im Hotel aber vorsichtshalber seine Telefonnummer. Die Angst, bei Ö3 plötzlich nicht mehr gebraucht zu werden, saß tief.. Kratky rechnete mit einem Gegenangebot, nur finanziell fiel dieses ziemlich ernüchternd aus.
Mehr Geld sollte es nämlich keines geben. Kratky erinnert sich in seiner Biografie"Kratky" an seine Reaktion:"... und das Gegenangebot des ORF lautet: gar nichts!
" Zeiler versprach ihm allerdings, dass er es nicht bereuen werde, wenn er bleibe. Für Kratky wog dieser persönliche Rückhalt offenbar schwerer als das höhere Gehalt. Er sagte dem Privatsender ab und blieb bei Ö3. Der Rest ist Geschichte ...
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Robert Kratky ganz offen: 'Ich war einfach am Ende'In seiner neuen Biografie spricht der ehemalige Ö3-Star über seinen Zusammenbruch, schwere Depressionen und den hohen Preis seines Lebenstraums.
Weiterlesen »
Kratky offen: Er hatte fast eine Million Euro SchuldenIn seiner Biografie erzählt Robert Kratky von Schulden, Existenzängsten und Zeiten, in denen selbst ein Hotdog zum Problem wurde.
Weiterlesen »
Robert Kratky: „Für Leben zu zweit nicht geeignet“Lange nichts mehr von Robert Kratky gehört. Bis jetzt, denn nun ist seine Biografie erschienen, in der der ehemalige Ö3-Moderator und heutige Werbe- ...
Weiterlesen »
Von frühzeitigem Verlust zum Überlebenskampf: Das Leben des Robert KratkyRobert Kratky verlor als sechsjähriger Sohn seinen Vater und musste früh die Verantwortung für das Familienunternehmen übernehmen. Jahrzehntelang führte der frühzeitige Verlust zu Pessimismus über seine eigene Lebensdauer. Bei 46 Jahren überlebte er einen schweren Operationserfolg trotz ärztlichen Fehlers und begann einen langen Kampf mit Schlafstörungen, beruflichem Druck und psychischer Belastung. Durch psychiatrische Hilfe und Gesprächstherapie fand er schließlich einen Wendepunkt in seinem Leben.
Weiterlesen »
