Die Verhandlungen über das ÖFB-Infrastrukturprojekt in Wien-Aspern biegen in die Zielgerade. Für das 70 bis 75 Millionen Euro teure Bauvorhaben stehen die offiziellen Förderzusagen zwar noch aus, Klaus Mitterdorfer, Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes, hofft aber auf verbindliche Beschlüsse bis Mitte Oktober - dann könnten noch in diesem Jahr die Bagger anrollen. Bis dahin sind jedoch noch einige Herausforderungen zu meistern.
Zunächst muss das Sportministerium Grünes Licht bezüglich der Förderhöhe geben, in der Folge benötigt man die Freigabe des Finanzministeriums, ehe der Bund den Fördervertrag unterschreiben kann. Erst danach kann die Stadt Wien ihre Förderung beschließen - im Idealfall passiert dies in der Gemeinderatssitzung am 18. Oktober. Den Zeitplan hält Mitterdorfer für ambitioniert, aber machbar.
Einmal mehr hob der 57-Jährige die Bedeutung des Bauvorhabens, dessen Kosten in einer Drittellösung zwischen Bund, Stadt Wien und ÖFB aufgeteilt werden, für den Verband hervor."Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das brauchen. Es ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt, nicht nur was die Trainingsplätze betrifft, sondern auch den gesamten Campus mit einer Heimat für die ÖFB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Trainern und Schiedsrichtern.
Derzeit ist die Konzentration ganz auf das Projekt im Nordosten Wiens gerichtet, bald soll sich der Fokus aber wieder Richtung Prater verlegen - ein neues Nationalstadion steht weiterhin auf der ÖFB-Agenda."Man muss aber alles step by step machen. Sobald Aspern finalisiert ist, sollte man mit allen Beteiligten darüber nachdenken, wie es in der Stadionfrage weitergehen kann", sagte Mitterdorfer.
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