Neuer Mikasa-Ball im Beachvolleyball: Warum sich die Profis wehren

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Der Weltverband FIVB führt in einer Hauruck-Aktion einen neuen Beachvolleyball ein, was die Profis irritiert. Diese wehren sich auch wegen der viel zu kurzen Umgewöhnungszeit gegen das Spielgerät – und bekommen Ärger.

Mannschaftssportler pflegen von jeher ein besonderes Verhältnis zu ihrem Spielgerät: Sie treten, werfen oder schlagen den Ball nicht nur, sie streicheln, umschmeicheln, kuscheln ihn auch. Sie verbringen so viel Zeit und verbinden so viele Abenteuer mit dem Objekt der Begierde, dass ein zärtliches Verhältnis beinahe zwangsläufig die Folge ist.

Das sollte man im Hinterkopf behalten, um einschätzen zu können, warum die Zunft der Beachvolleyballer und Beachvolleyballerinnen seit Jahresbeginn nicht gut auf die Funktionäre des Weltverbandes FIVB zu sprechen ist.

Nun gibt es einen neuen Ball, allerdings mutet das, was sich um dessen Einführung rankt, durchaus kurios an."Die Art und Weise lässt die Profis ratlos zurück und wird zum Politikum", ist auf der PlattformIm Dezember verschickte die FIVB eine E-Mail an die unter ihrem Dach versammelten nationalen Verbände:"Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Mikasa ab dem ersten Event der olympischen Qualifikationsperiode, die vom 1. bis 5.

BV 550C auf den Markt bringen wird." Zwischen dieser Mitteilung und dem Turnier, in dem der neue Ball erstmals genutzt wird, liegen also gerade einmal zwei Monate. Reichlich wenig Zeit, um sich seriös einzuspielen.Doch damit nicht genug: Der neue Ball ist im Handel noch gar nicht erhältlich, um seine Auslieferung macht der Produzent ein großes Geheimnis.

Als das deutsche Nationalteam, Karla Borger und Sandra Ittlinger, Bälle nach Stuttgart geschickt bekam, befand sich das Duo bereits im Trainingslager auf Teneriffa. Schlechtes Timing, doch Glück im Unglück: Scout Raimund Wenning flog am folgenden Tag auf die Ferieninsel und nahm die Bälle mit. Die Wahrnehmung beim ersten Aufschlag von Karla Borger:"Wow, ist das Ding schnell." Mehr Grip bei Nässe und Regen dürfte der Ball auch haben.

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