NATO-Oberbefehlshaber Alexus Grynkewich fordert Europas Staaten auf, mutmaßlich russische Sabotageakte öffentlich zuzuschreiben und die Ukraine weiter zu unterstützen. Gleichzeitig gab es in Ostpolen erneut Luftalarm.
fordert die europäischen Staaten zu einer entschlosseneren Reaktion auf Sabotage und andere hybride Angriffe auf. Bei einem Auftritt vor EU-Abgeordneten in Brüssel erklärte der US-General am Montag, Verantwortliche sollten öffentlich benannt werden, wenn ihre Urheberschaft ausreichend geklärt sei.
Grynkewich sieht darin auch eine Möglichkeit zur Abschreckung. Eine öffentliche Zuschreibung erhöhe die Kosten für die Verantwortlichen und könne sie dazu zwingen, ihr Vorgehen zu verändern. , die Unterstützung westlicher Staaten für die Ukraine zu schwächen. NATO-Angaben beschreiben ebenfalls eine Zunahme von Sabotage, Cyberangriffen, politischer Einflussnahme und weiteren feindseligen Aktivitäten, die Russland und seinen Stellvertretern zugeschrieben werden.
Der General forderte deshalb nicht nur eine öffentliche Benennung der Verantwortlichen. Staaten sollten nach einem hybriden Angriff auch ihre Unterstützung für die Ukraine verstärken. Damit könne aus seiner Sicht signalisiert werden, dass die Strategie nicht zum gewünschten Ergebnis führe. In den vergangenen Monaten sorgten mehrere Vorfälle in Europa für erhöhte Aufmerksamkeit.
Grynkewich verwies unter anderem auf einen Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle sowie weitere Ereignisse, die westliche Behörden Russland zuschreiben. Moskau weist derartige Vorwürfe regelmäßig zurück.
" soll die Ostflanke des Bündnisses stärker schützen. Dabei kommen unter anderem zusätzliche Flugzeuge, Luftabwehrsysteme und weitere militärische Fähigkeiten zum Einsatz. Die NATO bezeichnet die Mission als Reaktion auf wiederholte Verletzungen des Luftraums mehrerer Mitgliedstaaten. Grynkewich erklärte, Russland verhalte sich seit Beginn der Mission bei Drohnenflügen an den Grenzen zu Polen und den baltischen Staaten vorsichtiger.
Polnische Kampfflugzeuge waren im Einsatz, zudem wurden Luftabwehr- und Radarsysteme in erhöhte Bereitschaft versetzt. In der Region ertönten Luftalarmsirenen. Solche Warnungen hatte es in der Region bereits zuvor gegeben. Erst am 24.
September informierte das polnische Regierungszentrum für Sicherheit Bewohner in Lublin und Podkarpackie über russische Luftangriffe auf die Ukraine und den Einsatz polnischer Flugzeuge. Nach Ende des Angriffs wurde Entwarnung gegeben.
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