Nürnberg - Eine Kleingruppe in Nürnberg hat versucht, die Solidaritätskundgebung mit Israel am Mittwoch zu stören. Die Polizei geht davon aus, dass Vorfälle dieser Art zunehmen werden.
Die israelische Flagge wird auf das Tor der Straße der Menschenrechte während einer Solidaritätskundgebung für Israel projiziert. - Eine Kleingruppe in Nürnberg hat versucht, die Solidaritätskundgebung mit Israel am Mittwoch zu stören. Die Polizei geht davon aus, dass Vorfälle dieser Art zunehmen werden.
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel fanden in Bayern zahlreiche Solidaritätskundgebungen mit Israel statt. Auch in Nürnberg versammelten sich am Mittwochabend rund 2.000 Menschen auf dem Kornmarkt. Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt wurden zudem im Vorfeld dazu aufgerufen, eine Israel-Fahne sichtbar an ihr Fenster anzubringen.
Das Polizeipräsidium Oberfranken geht davon aus, dass die Zahl der antisemitischen und pro-palästinensischen Vorfälle zunehmen wird, berichtet "BR". "Dass die ganze Situation konfliktgeladen ist, das ist ja offenkundig", erklärt ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Anfrage unserer Redaktion. Derzeit kann die Polizei in Mittelfranken jedoch nicht einschätzen, ob Vorfälle dieser Art auch regional zunehmen könnten.
Nach dem ersten Ermittlungsstand soll der Unbekannte eine Palästina-Flagge um die Schulter getragen haben, berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken. Die Schriftzüge wurden an der Unterführung "Judenberg", an der Brüstung "Mohrenbrücke", am ehemaligen Kiosk "Adolf Schramm", an der Firma "Sanitär Schneider" und am Spielplatz Itzanlage entdeckt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.
Am Sonntag soll ein Mann in Bamberg zudem am Rande einer Mahnwache für Israel eine israelische Flagge beschmutzt und in einen Mülleimer geworfen haben, schreibt der "BR". Die Polizei ermittelt aus diesem Grund wegen Verdachts der Volksverhetzung.
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