Nach Burgstaller: Die Durststrecke ist beendet!

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Nach Burgstaller: Die Durststrecke ist beendet!
Guido Burgstaller, Haris Tabakovic, Kärnten

Die Durststrecke ist vorbei! Fußball-Kärnten hat nach drei Jahren endlich wieder einen A-Nationalteamspieler: So tickt der Feldkirchner Nikolas ...

Die Durststrecke ist vorbei! Fußball- Kärnten hat nach drei Jahren endlich wieder einen A-Nationalteamspieler: So tickt der Feldkirchner Nikolas Veratschnig ! Endlich! Die Wartezeit ist vorbei.

Kärnten hat wieder einen Fußball-Nationalteamspieler. Der letzte Akteur aus unserem Bundesland, der den Adler auf der Brust tragen durfte, war Guido Burgstaller – am 16. Oktober 2023 für ein Kurz-Comeback für genau acht Minuten. Martin Hinteregger hatte seine Teamkarriere indes schon im März 2022 beendet.

Gegen Kosovo feierte der Feldkirchner Niki Veratschnig in der Nations League sein Debüt, durfte 79 Minuten auf der rechten Verteidigerseite ran – und beendete damit die Kärntner Durststrecke. Seit seiner Rückkehr aus Mainz nach Österreich läuft es beim einstigen WAC-Akteur. Denn in Salzburg machte ihn Coach Danny Röhl prompt zum Kapitän. Was man sonst noch über ihn wissen muss?

Der Angler: Hat Niki Zeit, geht er gerne angeln.

„Da nehme ich die Dartscheibe mit und hole den Fisch raus, wenn er beißt. “ Angefangen hat er mit zwölf Jahren. Sein bislang größter Fang: ein 16 Kilo schwerer Karpfen. Der Familienmensch: Nicht mehr vom Haken lässt der Teamspieler seine Klagenfurter Freundin Sarah.

Seine Herzensdame war mit ihm in Mainz, ging mit ihm nun nach Salzburg, gemeinsam bereisen sie die Welt. Bei Spielen ist sie meist dabei und sein größter Fan. Fußballverrückt ist die gesamte Veratschnig-Familie.

„Mein Papa hat auch gespielt, allerdings unterklassig. “ Die Schwester arbeitet als Social-Media-Beauftragte für den WAC, auch der „Schwiegervater“ kickte im Unterhaus. Der Kapitän: Schon nach dem ersten Salzburg-Spiel mit der Binde am Arm erklärte er: „Es ist für mich eine große Ehre.

“ Daran hat sich nichts geändert, gemeinsam mit Haris Tabakovic fungiert er als verlängerter Arm des Trainers. Der Tattoo-Liebhaber: Mit Augenzwinkern könnte man sagen: Niki hat einen Pecker! Gemeint ist, dass er regelmäßig zum Tätowierer geht. Ein Tattoo zeigt das Datum, an dem er und Sarah zusammenkamen – sie ließ sich den gleichen Körperschmuck stechen.

Die Sternzeichen seiner Eltern sind ebenfalls auf Veratschnigs Haut zu finden wie Stationen und Koordinaten seines US-Trips mit Sarah. Hinter dem Adler am Bein steckt keine besondere Story.

„Den habe ich mir stechen lassen, weil das Motiv geil ist. “ Ein „K“ samt Krone zeigt die Verbundenheit zu seinen Freunden, das Wort „Right“ indirekt auch. „Da war ich mit einem Kumpel auf Urlaub. Es war schon spät“, lacht er.

Ebenfalls verewigt ist sein Motto „Memento mori“, frei übersetzt: „Sei dir deiner Sterblichkeit bewusst.

“ „Danach lebe ich“, sagt Niki. „Ich genieße den Moment, habe Spaß an dem, was ich tu. “ Das spürte man auch bei seinem A-Teamdebüt. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.

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