Am 148. Tag der Arbeitsniederlegung der Writers Guild of America (WGA) ist der Streik nun offiziell beendet. Wie das US-Portal „Variety“ berichtete, konnte eine vorläufige Einigung über einen neuen Vertrag erzielt werden.
Am 2. Mai begann der WGA-Streik in Hollywood, bei dem zahlreiche Drehbuchautoren ihre Arbeit niedergelegt hatten - und somit ganz Hollywood lahmgelegt wurde. Sämtliche Produktionen, wie die Netflix-Serie „Stranger Things“, mussten gestoppt werden. Doch nun ist ein Ende in Sicht: Der Streik wurde offiziell als beendet erklärt.
Laut einem Beitrag des US-Magazins „Variety“ haben am 148. Tag der Vorstand der WGA West und der Rat der WGA Ost am Dienstag beschlossen, den Streik am Mittwoch aufzuheben. Grund dafür ist eine vorläufige Einigung über einen neuen Vertrag mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers, kurz AMPTP. Der Beschluss zur Beendigung des Streiks erfolgte zwei Tage nach den Gesprächen zwischen den Autoren und den Hollywood-Studios über einen neuen Dreijahresvertrag.
Für die Drehbuchautoren bedeutet die Entscheidung, dass sie bereits am Mittwoch zurück an ihre Arbeit können - und das vor der endgültigen Ratifizierungsabstimmung, die vom 2. Oktober bis 9. Oktober gehen wird. Noch in dieser Woche wird die WGA an beiden Küsten Mitgliederversammlungen veranstalten, um die Einzelheiten des neuen Vertrags zu besprechen.
Noch am Sonntag hieß es von der Gewerkschaft: „Niemand darf zur Arbeit zurückkehren, bevor die Gilde dies ausdrücklich genehmigt. Bis dahin befinden wir uns immer noch im Streik. Aber wir setzen ab heute die Streikposten der WGA aus. Stattdessen möchten wir Sie ermutigen, sich den Streikposten der SAG-AFTRA in dieser Woche anzuschließen, wenn Sie dazu in der Lage sind.“
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