Die Wiener SPÖ hat nach Jahren am 1. Mai wieder einmal eine selbstbewusste Machtdemonstration hingelegt. Dies als Seismograf für die Popularität der Parteichefin zu werten, wäre zu kurz gegriffen.
© APA/FLORIAN WIESERStellvertretender Chefredakteur, Leiter der Wiener RedaktionIm Vorfeld des 1. Mais wurde darüber spekuliert, dass die Genossinnen und Genossen wegen der internen Querelen dem traditionellen Aufmarsch am Rathausplatz in Wien in großer Zahlen fernbleiben würden.
Ob des frühsommerlichen Wetters und des verlängerten Wochenendes würden Parteianhänger das Hochamt der Sozialdemokratie einfach schwänzen. Wie schon in den letzten Tagen von Werner Faymann vor sieben Jahren müsse Parteichefin Pamela Rendi-Wagner mit Buhrufen und lautstarken Protesten rechnen. In jedem Fall sei die Stimmung im Keller.
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