Juha Kankkunen schenkte in einer Trotzreaktion seinem Lancia-Teamkollegen Massimo Biasion bei der 55. Rallye Monte Carlo auf Geheiß von oben dessen ersten Sieg beim Saisonauftakt.
Früher hieß es, die Rallye Monte Carlo wird auf dem «Col de Turini» entschieden. Dieser Pass ist in all den Jahren zu einem Kult, zu einer Legende geworden. Auf dem 1607 Meter hohen Pass in den Seealpen oberhalb von Monaco zwischen Frankreich und Italien lieferten sich nicht nur die Piloten einen Kampf, wenn auch um Sekunden.
Cesare Fiorio, der damalige Teamchef bei Lancia, wollte den Kampf um den Sieg seiner Schützlinge Juha Kankkunen und Massimo «Miki» Biasion im Delta HF 4WD entschärfen und so den Prestige trächtigen «Monte»-Sieg für Lancia retten, wenn auch mit dem Hintergedanken, dass ein Italiener der Sieger sein soll. Der letzte italienischer Sieger war 1977 Sandro Munari im Lancia Stratos.
Während Walter Röhrl bei seinen letzten Rallye Monte Carlo, die er mit vier verschiedenen Automobilherstellern viermal gewonnen hatte, im wuchtigen Audi 200 Quattro 200 auf den restlichen drei Prüfungen die Bestzeit holte, letztlich aber Dritter blieb, spitzte sich das Duell Kankkunen vs. Biasion zu.
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