Anger mit entrücktem Pop, Bibiza mit frechem Schlurfstyle, mitgröhlbare Italo-Klischees mit Roy Bianco: gute Laune beim Sommerausklangs-Open-Air in der Arena.
Kosmische Keyboardsounds, das Zischeln eines elektronischen Drumpads, eine entspannt gezupfte Gitarre – und schon war das Bett gebaut, in dem sich der Unisono-Gesang von Nora Pider und Julian Angerer räkeln konnte. „Mi – Ami“ wurde da gehaucht und gebrummelt, erst im Refrain kapierte man, dass der US-Bundesstaat Miami und das dort vorherrschende relaxte Lebensgefühl gemeint war: Anger, das wunderherrliche Duo aus Brixen in Südtirol, macht ideale Sommermusik. Zu jeder Jahreszeit.
Auch der freche Bibiza, der mittlerweile mit einer sehr fähigen Band auftritt und mehr singt als rappt, thematisierte die Liebe. Aber in einem größeren Kontext. Vital besang er in „Ode an Wien“ seine ambivalente Zuneigung zur Stadt. Sein Beinkleid war orange wie jenes der Männer der MA48. Samt Reflektorstreifen. Dieser Mann muss in der Nacht gesehen werden. Dann geht er nämlich auf Pirsch und stöbert u. a.
Hauptact waren Roy Bianco & die Abbrunzinati Boys, eine bayrische Italo-Schlager-Kombo, deren Songs sich ideal zum Mitgrölen eignen. Das Bühnenbild zeigte einen Eissalon samt Neonpfeil zum Lido. Aber es ging auch nach Maranello, „Bella Napoli“ und „Cosenza bei Nacht“. Die Devise „Amore Sul Mare“ wurde quasi nur im Trockendock realisiert, die Stimmung war dennoch furios.Jeden Tag. Überall.
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