Manchester City ist von einer unabhängigen Kommission wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League zwischen 2009 und 2018 schuldig gesprochen worden. Der Klub soll seine Finanzen um über 900 Millionen Pfund geschönt und Ermittlungen behindert haben. Das Strafmaß steht noch aus, im Raum stehen Punktabzüge oder Titelentzug. City kündigt Berufung an.
Jetzt geht es Manchester City an den Kragen. Der Klub ist in fast allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden, die Strafe aber noch offen. Jetzt ist das Urteil da!
Manchester City ist nach jahrelangen Ermittlungen in nahezu allen Anklagepunkten wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß steht noch aus – dem englischen Topklub drohen aber drastische Konsequenzen. Eine unabhängige Kommission kam laut Premier League zu dem Schluss, dass City zwischen 2009 und 2018 systematisch gegen die Finanzregeln verstoßen habe. Demnach soll der Klub unter anderem Einnahmen und Ausgaben falsch dargestellt und Scheingeschäfte mit Sponsoren abgeschlossen haben, um so die finanzielle Situation besser darzustellen.
Insgesamt soll Manchester City seine wirtschaftliche Situation dadurch um mehr als 900 Millionen Pfund – knapp über eine Milliarde Euro – günstiger dargestellt haben. Auch während der vierjährigen Untersuchung soll der Klub die Ermittlungen behindert und wichtige Informationen zurückgehalten haben. Welche Konsequenzen das Urteil hat, wird erst in einem gesonderten Verfahren entschieden. Im Raum stehen hohe Geldstrafen, Punktabzüge und sogar die Aberkennung von Titeln.
City will das Urteil nicht akzeptieren und hat bereits eine Berufung angekündigt. Der Klub zeigte sich"enttäuscht und überrascht" und betonte erneut seine Unschuld. Bis Freitag kann offiziell Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt werden.
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