Die Polizei hat am Samstagvormittag die Räumung des von Klimaschutzaktivisten besetzten Ortes Lützerath fortgesetzt, der für den Braunkohleabbau abgerissen werden soll.
"Die Arbeiten gehen weiter", sagte ein Polizeisprecher. Einsatzkräfte kletterten auf Bäume, auf denen Menschen ausharrten, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Eine Aktivistin sei später heruntergeholt worden.
Nach Angaben des Energiekonzerns RWE laufen zudem Vorbereitungen, um Aktivisten aus einem Tunnel zu holen. Laut Polizei ist der Einsatz an dem Tunnel übergeben worden. Es handle sich um eine"Rettung", die nun in den Händen von RWE und THW liege, sagte ein Polizeisprecher. "Wir gehen davon aus, dass es ihnen gut geht", sagte Bente Opitz von der Initiative"Lützerath lebt". Die Aktivisten hätten genug zu Essen und könnten mehrere Tage in dem Tunnel ausharren. Nach Angaben von"Lützerath lebt" sind noch mehrere Dutzend Aktivisten in Lützerath, auf Dächern und in Bäumen.
Die Polizei machte zur Anzahl der verbliebenen Aktivisten zunächst keine Angaben."Oberirdisch sind wir so gut wie durch", hatte ein Sprecher am Morgen gesagt. Es gebe noch etwa 15"Strukturen" der Aktivistinnen und Aktivisten, darunter Baumhäuser und Verschläge, hieß es.LÜTZERATH. Die Räumung des Dorfes Lützerath am Rande des rheinischen Braunkohletagebaus geht zügiger als erwartet voran.
"Ob in Lützerath oder in Wien: Für kurzfristige Profitinteressen von Konzernen wie RWE, Strabag oder PORR werden unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel gesetzt! Die Kohle muss im Boden bleiben! An Orten wie Lützerath entscheidet sich, ob wir im Kampf um unser aller Zukunft erfolgreich sein werden! Hier wird nicht nur ein Dorf zerstört - es geht im wahrsten Sinn des Wortes um unsere Lebensgrundlagen, die abgebaggert und verheizt werden sollen", sagte Manuel Grebenjak...
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