Lula setzt Schritte: Wie Brasilien plötzlich den Umweltschutz (neu) entdeckt | Kleine Zeitung

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Brasiliens Präsident Lula setzt nötige Maßstäbe: Mehr Geld für Forschung, neue Minister und eine Behörde für Klimasicherheit.

Der Wechsel der brasilianischen Präsidentschaft vom rechtspopulistischen Ex-Hauptmann Jair Bolsonaro zum Gewerkschaftsführer Lula da Silva brachte auch eine drastische und blitzartige Kurskorrektur der Lula Regierung in Sachen Klimapolitik mit sich.

Nicht nur die Forschung wird aufgepäppelt: So soll eine nationale Behörde für Klimasicherheit geschaffen werden, die als Schnittstelle zwischen Regierung, Wissenschaft und Gesellschaft dienen und die Einhaltung nationaler und internationaler Abkommen überwachen soll. Darüber hinaus soll die Behörde verhindern, das neue Regierungen Klimagesetze und Initiativen ihrer Vorgänger zu leicht außer Kraft setzen können.

2022 war für Brasilien nicht nur ein weiteres Rekordjahr im Anstieg der Regenwaldabholzung, sondern auch von wetterbedingten Katastrophen: Regenbedingte Murenabgänge und Fluten forderten landesweit mehr als tausend Tote, und zerstörten Lebensgrundlagen von Tausenden Familien. Rekord-Waldbrände im Amazonas beschnitten den Lebensraum von indigenen Bevölkerungen, töteten Massen an Wildtier und Vieh, und erstickten Städte in Asche und Rauch.

"Es wäre unseriös zu behaupten, dass jedes einzelne katastrophale Ereignis eine direkte Folge des Klimawandels wäre", warnt Marengo."Es ist wichtig, hier wissenschaftlich zu bleiben, um zu verhindern, dass der Klima-Diskurs von Fake News, egal aus welcher Richtung, eingenommen wird. Tatsache ist aber: Durch den Klimawandel wurden extreme Wetterphänomene und wetterbedingte Katastrophen häufiger. Sie werden noch häufiger, wenn wir nichts tun.

Ein Lichtblick ist immerhin die Neugründung des Ministeriums für indigene Völker – jene Bevölkerungsschicht, die der Giftcocktail aus Rodung und Klimawandel besonders massiv trifft."Glück im Unglück ist, dass klimainduzierte Katastrophen im Endeffekt sehr demokratisch sind", so Marengo."Der Klimawandel betrifft alle, wir müssen alle zusammenarbeiten." Die Zeichen stehen auf Hoffnung.

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