Das läuft zur Zeit: Chopard legt den Regulator neu auf, Alpina segelt die Route du Rhum, Louis Vuitton lässt die Stunden rotieren, und L.Leroy macht Zeit hörbar.
Louis Vuitton lässt die Stunden rotieren, und L.Leroy macht Zeit hörbar. Hörspiel. Bei der „Vox Temporis“ wird die Zeit zum Hörspiel. L.Leroy beschränkt die sichtbare Anzeige auf einen feststehenden, pfeilförmigen Zeiger und ein rotierendes guillochiertes Zifferblatt.
Ziffern und Minutenzeiger sucht man vergeblich. Für die genaue Uhrzeit ist die Minutenrepetition zuständig: Sie schlägt Stunden, Viertelstunden und Minuten an. Das Konzept erinnert an L.Leroys Taktuhr von 1810. Lang bevor der Regulator ans Handgelenk kam, hatte er seinen festen Platz in den Werkstätten der Uhrmacher.
Als präzise Referenzuhr gab er die Zeit vor, nach der andere Zeitmesser eingestellt wurden. Die getrennte Darstellung von Stunden, Minuten und Sekunden diente dabei der möglichst exakten Ablesbarkeit. 2006 übertrug Chopard die Konstruktion auf die Armbanduhr, 2015 griff die Manufaktur sie erneut auf. Jetzt folgt mit dem „L.U. C 1963 Heritage Regulator“ eine auf 25 Exemplare limitierte Neuinterpretation.
Am zentralen Zeiger lassen sich die Minuten ablesen, die Stunden finden sich bei drei Uhr, die kleine Sekunde und das Datum bei sechs Uhr. Hinzu kommen die zweite Zeitzone bei neun Uhr und die Gangreserve bei zwölf Uhr. Im Gehäuse arbeitet das Handaufzugskaliber L.U. C 98.02-L, das Chopard in Fleurier selbst entwickelt und fertigt.
Vier Federhäuser sorgen für 216 Stunden Gangreserve, das entspricht neun Tagen, in denen die Uhr nicht aufgezogen werden muss. Das Werk ist dabei lediglich 4,9 Millimeter hoch, COSC-zertifiziert und trägt das Genfer Siegel. Die Mechanik steckt in einem 40 Millimeter großen Gehäuse aus ethischem Weißgold. Auf Kurs.
Die Route du Rhum, die Transatlantikregatta von Saint-Malo nach Guadeloupe, findet sich in der neuen, limitierten „Seastrong Diver Extreme Automatic“ gleich mehrfach wieder. Das türkisfarbene Zifferblatt zeigt die Atlantikströmungen, die Kompasslünette steht für die Navigation. Die Rennstrecke ist auf dem Gehäuseboden eingraviert, und eine rote „13“ im Datum erinnert an die 13. Ausgabe des Rennens.
Drehzeit. Bei der „Tambour Spin Time“ wird die Stunde von einem der zwölf rotierenden Würfel angezeigt. Die neue „Green“ verbindet dieses Prinzip mit einem tiefgrünen Zifferblatt und einem 39,5 Millimeter großen Weißgoldgehäuse. Neu ist der Saphirglasboden, der erstmals das Kaliber zeigt.
Zusammen mit vier weiteren Modellen gehört die „Spin Time“ jetzt zur permanenten Kollektion von Louis Vuitton.
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