Lee Jae-myung lehnt Südkoreas Teilnahme an Iran-Krieg ab, unterstützt Dialog mit Nordkorea

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Lee Jae-myung lehnt Südkoreas Teilnahme an Iran-Krieg ab, unterstützt Dialog mit Nordkorea
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Südkoreas Präsident Lee Jae-myung hat Forderungen der USA nach einer Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg klar abgelehnt. Gleichzeitig betonte er die Wichtigkeit eines Dialogs zwischen den USA und Nordkorea, wobei er Präsident Trump explizit dazu aufforderte, einen solchen Dialog zu initiieren. Trotz der Spannungen mit dem Iran ist ein südkoreanisches Militärengagement nicht vorgesehen.

Südkorea s Präsident Lee Jae-myung hat Forderungen der USA nach einer Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg eine Absage erteilt. US-Präsident Donald Trump strebt nach den Worten von Südkorea s Staatschef Lee Jae-myung erkennbar einen Dialog mit Nordkorea an.

Es sei „klar, dass Präsident Trump einen Dialog wünscht“, sagte Lee am Freitag Journalisten in Seoul. Er fügte hinzu: „Auch ich fordere Präsident Trump nachdrücklich auf, in einen Dialog zu treten.

“ Den US-Forderungen nach einer südkoreanischen Beteiligung am Iran-Krieg erteilte Lee indes eine Absage. Trump hatte im August erklärt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un noch in diesem Jahr treffen zu wollen. Zuvor hatte er bereits angedeutet, mit diesem in Kontakt zu stehen. Es sei wichtig, mit Kim „gut auszukommen“, erklärte der US-Präsident.

Eine öffentliche Reaktion aus Pjöngjang blieb jedoch weitestgehend aus. Auch Experten äußerten sich mit Blick auf unmittelbare Gespräche verhalten. Aus südkoreanischen Geheimdienstkreisen hieß es Anfang September, angesichts von Anzeichen für eine Kontaktaufnahme zwischen den USA und Nordkorea sei ein Gipfel beider Länder jederzeit denkbar. Es lägen jedoch keine Belege für einen „konkreten Kontakt zwischen beiden Seiten“ vor.

Trump hatte sich im August auch mit Blick darauf geäußert, dass Pjöngjang inzwischen über 57 „sehr leistungsstarke“ Atomwaffen verfüge. Nach Angaben der südkoreanischen Regierung verfügt Nordkorea über rund 80 bis 120 Atomwaffen. Nordkorea treibt sein Atomwaffen- und Raketenprogramm trotz Sanktionen des UN-Sicherheitsrats weiter voran. 2023 verankerte das international weitgehend isolierte Land seinen Status als Atommacht in der Verfassung. Im Umgang mit Nordkorea hat Trump immer wieder versöhnliche Töne angeschlagen.

In seiner ersten Amtszeit traf er Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un drei Mal. Hoffnungen auf eine Vereinbarung für eine Denuklearisierung des Landes erfüllten sich aber nicht. Den Verbündeten Südkorea kritisierte Trump dagegen zuletzt scharf - insbesondere wegen Seouls Weigerung, sich am US-Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Trump wirft den Verbündeten seines Landes vor, ihn bei der Absicherung der Schifffahrt in der vom Iran faktisch gesperrten Straße von Hormuz nicht ausreichend zu unterstützen.

Dazu sagte Lee nun: „Es wird keine Beteiligung an dem Krieg und kein militärisches Eingreifen geben.

“ Seoul werde „weder Truppen noch militärische Mittel in dieser Weise entsenden. “

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