La Palma: Vulkanausbruch endet zu Weihnachten! Was nun bleibt, ist die Zerstörung - und rund 900 Millionen Euro Schaden.
Just am Christtag wandte sich Julio Pérez von der Regionalregierung der Kanaren an die 85.000 leidgeprüften Bewohner von La Palma und verkündete: „Der Vulkanausbruch ist beendet.“ Diesen Augenblick hatten die Menschen auf der zu Spanien gehörenden Insel seit dem 19. September herbeigesehnt. An jenem Tag hatte sich die Erde im Süden der Insel um 14.10 Uhr mit einer gewaltigen Explosion geöffnet.
Die mehr als 1000 Grad heiße Lava wälzte sich rotglühend durch das dicht besiedelte Tal von Aridane Richtung Meer, wo sich zwei insgesamt rund 50 Hektar große Landzungen bildeten.Die Menschen mussten hilflos mit ansehen, wie fast 2900 Wohnhäuser und andere Bauten sowie große Bananenplantagen, Avocadobäume und Weinreben in Zeitlupe zermalmt und verbrannt wurden. Rund 1200 Hektar sind nun mit einer meterdicken Lavaschicht bedeckt, die nur langsam auskühlt.