Kurz geht privat. Wie lösen wir das Post-Kanzler-Problem? Ein Vorschlag für die Republik.

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Kurz geht privat. Wie lösen wir das Post-Kanzler-Problem? Ein Vorschlag für die Republik.
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Was tun mit den Post-Kanzlern? arminthurnher hat einen Vorschlag Seuchenkolumne

Wir haben immer wieder Schwierigkeiten mit Spitzen der Demokratie, die ihre Ämter verlassen. Wir, das sind die Bürgerinnen und Bürger des Staates, die nun mit gehobener Augenbraue oder geschürter Begeisterung, je nach politischer Haltung und Mediengewohnheit, die Lebensläufe unserer Spitzenprachtkerle und -kerlinnen verfolgen, wie sich diese nach Verlassen des für sie von uns auf Zeit bestimmten Amtes gestalten.

Wir, das Staatsvolk, schütteln entweder büffelgleich und gelassen unser Haupt und tun, als hätten wir nichts bemerkt. Oder aber wir leiden darunter, dass zum Beispiel der Ex-Kanzler Deutschlands als Freund und Chefbrater Putins im Sold steht, dass ein österreichischer Ex-Kanzler als Berater von autoritären Potentaten Geld verdiente oder andere sich im Immobilien- und im Startupgeschäft umtun.

Jetzt geht zum Beispiel Sebastian Kurz, wer weiß wohin . Wir wünschen ihm alles Gute, möge er reich und glücklich werden. Es gibt da nur zwei kleine Probleme. Erstens bekam er den neuen Vertrag nicht als Person, sondern aufgrund von Dingen, die ihm sein Amt bescherte: Kontakte, Zugänge, Beziehungen auf sogenannter Top-Ebene. Der Dienst an der Republik war nolens volens auch ein Dienst in eigener Sache.

Je weniger geregelt die spätere Phase, die Nachkanzlerschaft unserer führenden Männer und Frauen also verläuft, desto problematischer kann es für die Republik werden. Was also tun? Eine Cool-off-Phase von zwei Jahren vorschreiben?Ich habe einen Vorschlag. Bundeskanzler und Bundespräsident sollen einen Vertrag unterschreiben, dass sie nach Beendigung ihrer Amtszeit keine Verträge in der Privatwirtschaft mehr annehmen.

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