In seiner neuen Biografie bezeichnet Günter Kratky den Staatsoperndirektor Matti Roščić als "großes Vorbild" und "Architekt seiner Karriere". Er schildert deren tägliche Routine, die Rolle von Roščić in seiner persönlichen und beruflichen Entwicklung und die emotionale Wirkung von Roščićs Verlassen der Ö3. Die Veröffentlichung kommt am 22. September an und bietet einen einzigartigen Blick auf die Beziehung eines Opernsanatoriums zu seiner Führungskraft.
schnell weit mehr als nur der Chef. Kratky beschreibt den heutigen Staatsoper ndirektor in seiner Biografie als großes Vorbild, von dessen Belesenheit über seinen Ehrgeiz bis zu seinem Auftreten.
Und natürlich blieb auch ein Detail hängen:"Und das Ganze auch noch in Prada-Schuhen!
" Roščić nahm Kratky damals gezielt unter seine Fittiche. Nach dessen Samstags-Wecker hörten die beiden gemeinsam die Moderationen durch, danach ging es zum Frühstück in die Wiener Innenstadt und nicht selten weiter in eine Buchhandlung. Dort bekam Kratky gleich noch die passende Lektüre vom Chef mit. Bis heute bezeichnet er Roščić als den"Architekt seiner Karriere".
"Er bleibt für mich wahrscheinlich einer der wichtigsten Menschen in meiner Karriere", so Kratky rückblickend in seiner Biografie, die am 22. September erscheint. Umso heftiger traf ihn 2002 die Nachricht, dass Roščić Ö3 verlassen würde. Verkündet wurde der Abschied bei einer Weihnachtsfeier.
Kratky vergleicht den Moment sogar mit dem überraschenden Ende einer langjährigen Beziehung. Besonders deutlich wird, wie viel ihm sein damaliger Chef bedeutete, in einem Satz:"Mit Bogdan ging jener Mann, der mir den Glauben an mich selbst vermittelt hatte. "
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