Die steirische KPÖ beging ihr Wahlkampffinale mit einem Demonstrationszug - und stattete den Ständen der fünf Konkurrenzparteien einen Besuch ab.
Die steirische KPÖ hat am Freitagnachmittag mit einem Demonstrationszug vom Lendplatz zum Eisernen Tor in Graz den Wahlkampf zur Landtagswahl am Sonntag beendet. Spitzenkandidatin Claudia Klimt-Weithaler stellte in ihrer Ansprache einmal mehr"leistbares Wohnen" in den Mittelpunkt. Beim Demozug, an dem rund 60 Personen teilnahmen, schaute man bei den Ständen der fünf anderen wahlwerbenden Parteien vorbei.
Etwas Abstand wurde am Lendplatz allerdings zur FPÖ gehalten - auf Ersuchen der Polizei. Die Freiheitlichen waren gerade bei den letzten Vorbereitungen für ihren eigenen Abschluss mit Spitzenmann Mario Kunasek und Bundesparteichef Norbert Hofer. Dabei waren gut und gern 40 Polizisten, beim Demozug der Kommunisten waren es drei Beamte. Ohne den Verkehr zu behindern, ging es mit Plakaten, Pauken und Trompeten durch die Innenstadt.
"Keine Gebührenerhöhungen bei Müllabfuhr" Klimt-Weithaler sagte, in all den Jahren seit dem Landtagseinzug der KPÖ"war die KP eine Stimme für soziale Gerechtigkeit. Die 31 Initiativen für leistbares Wohnen seit 2015 sind von ÖVP, SPÖ und FPÖ niedergestimmt worden". Die Menschen könnten sich trotz Einkommens immer weniger leisten. Deshalb fordere man u.a.
Der Demozug mit Musik aus der Dreigroschenoper oder von den Beatles - gespielt auf Ziehharmonika, Trommel, Gitarre und Horn - schaffte es in der schon etwas wahlkampfmüden Innenstadt, doch noch Aufmerksamkeit zu erregen:"Des san die Kommunisten", sagte eine ältere Dame auf der Hauptbrücke zu ihren Begleitern. Etliche Passanten machten Handyfotos.
Die Stimmung für die Wahl schätzten Funktionäre als gut ein. Stadtrat Krotzer meinte, bei der letzten Wahl habe es"nur" Schulterklopfen gegeben, nun doch von etlichen die Versicherung, die KPÖ zu wählen.
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