Der fatale Fehler von Alpine-Pilot Franco Colapinto im Formel-1-Rennen in Baku am Samstag hat Folgen! Die FIA hat für den nächsten Grand Prix eine ...
Der fatale Fehler von Alpine-Pilot Franco Colapinto im Formel-1-Rennen in Baku am Samstag hat Folgen! Die FIA hat für den nächsten Grand Prix eine Strafe gegen den Argentinier verhängt.
Doch auch sein eigener Teamchef, Flavio Briatore geht mit dem 23-Jährigen hart ins Gericht. Nach Ende einer Safety-Car-Phase bremste Colapinto zu spät und fuhr deshalb mit zu hoher Geschwindigkeit in die Kurve. Er verlor die Kontrolle und räumte dabei nicht nur Weltmeister Lando Norris im McLaren, sondern auch seinen eigenen Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly aus dem Weg. Alle drei Fahrer schieden aus und die Rennkommissare sahen die Schuld beim Argentinier.
Deshalb wurde entschieden, dass der 23-Jährige eine Strafe erhält und beim nächsten Rennen um fünf Startplätze zurückversetzt wird. Allerdings dürfte für Colapinto viel gravierender sein, dass er mit der Aktion seinem eigenen Team – man war mit beiden Piloten schließlich aussichtsreich unterwegs – einen Schaden zugefügt hat. Teamchef Briatore war nach dem Rennen am Samstag so auch nicht darum bemüht seinen Schützling aus der Schusslinie zu nehmen. Im Gegenteil, der Italiener übte selbst harte Kritik.
„Natürlich bin ich vom Ausgang des heutigen Rennens äußerst enttäuscht, weil wir wissen, dass wir wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft verloren haben“, wird Briatore in eine Aussendung seines Teams zitiert und weiter: „Ich weiß, dass Franco die volle Verantwortung dafür übernommen hat, wie es auch sein sollte. Tatsächlich hat er angesichts der Situation im Rennen und des Neustarts hinter dem Safety-Car viel zu spät gebremst.
Es war eine sehr schwache Aktion für einen Fahrer seiner Erfahrung“, so das knallharte Urteil. Zudem deutete Briatore an, dass der Vorfall auch interne Konsequenzen nach sich ziehen dürfte. Wie genau die ausschauen werden, verrät der Italiener aber nicht: „Ich möchte mir Zeit nehmen, darüber nachzudenken und zu überlegen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, damit wir daraus lernen und eine solche Situation in Zukunft vermeiden können.
“Für Frust sorgte Colapinto auch bei Weltmeister Norris, der am Samstagabend tobte: „Das ist einfach leichtsinnig. Das kostet eine Menge Geld. Alle meine Teile liegen jetzt im Müll. Die Leute sollten einfach gesperrt werden, denn so ein Fahrstil hat in der Formel 1 nichts zu suchen.
“Auch dafür zeigte Briatore Verständnis und entschuldigte sich im Name seines Rennstalls auch beim Briten: „Es tut mir sehr leid für das Team und für Pierre, der das ganze Wochenende über einen großartigen Job gemacht hat, und ich möchte mich auch bei Lando und McLaren dafür entschuldigen, dass wir ihr Rennen ruiniert haben. “ Auf Colapinto kommen jedenfalls unangenehme Tage zu ... User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.
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