KI-Studie zeigt große Zunahme an Vertrauen der Bevölkerung in Technologie und kritisiert lange Wartezeiten

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KI-Studie zeigt große Zunahme an Vertrauen der Bevölkerung in Technologie und kritisiert lange Wartezeiten
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Eine repräsentative Umfrage, die von Gallup im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung durchgeführt wurde, untersucht die Akzeptanz von KI im Gesundheitswesen, die Zufriedenheit mit dem österreichischen Gesundheitssystem und den Bedarf an Fachärztlichkeit. Die Befragten betonen insbesondere die Positivität ihrer eigenen Gesundheit, den Wunsch nach individueller Versorgung und das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen einen Spagat zwischen wachsender Akzeptanz von Technologie und ungerechtfertigten Wartezeiten bei Fachärzten - ein Thema, das für die Politik und die medizinische Industrie von zentraler Bedeutung ist.

Die österreichische Bevölkerung hat in einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die vom Gallup Institut im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung durchgeführt wurde, ihre Sichtweise zu verschiedenen Aspekten des Gesundheit ssystems und zum Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) geäußert.

KI gewinnt Vertrauen in der Gesundheit

Dabei stellte sich heraus, dass rund vierzig Prozent der Befragten die Informationen, die sie von KI-Systemen erhalten haben, als hilfreich einschätzten. Die häufigsten Einsatzzwecke umfassten die Recherche von Symptomen sowie die vereinfachte Darstellung komplexer ärztlicher Befunde. Interessanterweise gaben 13 Prozent an, der KI bereits mehr Vertrauen entgegenzusetzen als traditionellen Ärztinnen und Ärzten - ein Hinweis darauf, dass die Digitalisierung im Gesundheitsbereich weiter an Akzeptanz gewinnt. Ein Teil der Befragten tauchte zudem ein in das Thema Blutdruckmessung ein.

Sie betonten, dass ein einfacher Klick-Check zur Blutdruckmessung potenzielle schwere Folgen verhindern kann, wenn er korrekt durchgeführt wird. Neben dem Fokus auf KI ging die Umfrage auch auf die allgemeine Zufriedenheit mit dem österreichischen Gesundheitssystem ein. Im Jahr 2022 lag die Zustimmung noch bei 56 Prozent, doch im vergangenen Jahr sank sie auf 47 Prozent. Gleichzeitig zeigte sich ein positives Bild des eigenen Gesundheitszustands: Über 60 Prozent der Befragten beschrieben ihre Gesundheit zumindest als gut.

Arztmangel führt zu langen Wartezeiten

Die Unzufriedenheit wurde vor allem durch lange Wartezeiten bei Fachärzten und einen Mangel an Allgemeinmedizinern erklärt. 55 Prozent sagte, dass zu wenig Allgemeinärztinnen und Allgemeinarzt gibt, während 71 Prozent von einem akuten Mangel bei Fachärzten berichteten. Diese Wahrnehmung spiegelt sich unmittelbar in den Wartezeiten wider: Während 52 Prozent der Befragten einen Termin beim Hausarzt innerhalb weniger Tage erhalten, bekamen dort nur sieben Prozent einen Termin beim Spezialisten innerhalb der gleichen Frist.

Mehr als ein Drittel wartet sogar länger als zwei Monate auf einen Facharzttermin. In Anbetracht dieses Engpasses zeigen 58 Prozent der Befragten großen Zuspruch für die konsequente Einführung einer Ambulanzgebühr bei nicht notwendigen Spitalsbesuchen, um das System zu entlasten. Ein besonderes Augenmerk galt dem Bewusstsein für geschlechtsspezifische Unterschiede bei medizinischen Bedürfnissen. 87 Prozent der Befragten erkennen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Krankheitsbilder haben - am häufigsten identifizierte Unterschiede betrafen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, gefolgt von psychischen Erkrankungen wie Depressionen.

Individuelle Gesundheitsvorsorge und geschlechtsspezifische Bedürfnisse

Vorstandsdirektor Manuel Schalk interpretiert dies als Zeichen dafür, dass Gesundheit zunehmend individueller gedacht wird. Dieses Bewusstsein zeigt sich auch in der jüngsten Entwicklung der privaten Gesundheitsvorsorge, bei der vor allem die Altersgruppe von 16 bis 35 Jahren ein erhöhtes Interesse bekundet. Kurz gesagt: Die Forschung liefert wichtige Einblicke in die aktuelle Wahrnehmung der Medical Community, die starke Sehnsucht nach professioneller Aufklärung AND die wichtigste Information für die Gesundheits-Industrie.

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