Künstliche Intelligenz: Österreich plant neue KI-Strategie, VP-Staatssekretär Pröll erläutert im Interview die Hintergründe sowie Risiken und Chancen der KI.
Nimmt die KI uns die Jobs weg? Oder killt uns gar alle? Staatssekretär Pröll über Risiken & Chancen Künstlicher Intelligenz – und Österreichs KI-Plan.in der Künstlichen Intelligenz sieht.
Bei allen Risiken sollten wir auf die Chancen fokussieren", sagt er.
"Auch die KI ist nicht schwarz oder weiß. "Das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige will Pröll in Österreich durchziehen, auch wenn die EU jetzt einen Vorschlag dafür vorgelegt hat. Aber bis dieser umgesetzt werde, könne es Jahre dauern.
"So lange können wir nicht warten", macht Pröll die Dringlichkeit deutlich. "Unsere letzte KI-Strategie war aus dem Jahr 2021. Da gab es ChatGPT noch gar nicht. Das heißt, wir müssen Anpassungen treffen.
Bis Ende des Jahres werden wir die Richtung vorgeben und die Strategie dann für 2027 auf den Weg bringen. Es ändert sich in dem Bereich aber so schnell so vieles, dass das sicher keine Strategie für die nächsten zehn Jahre wird.
"ist gekommen und wird aus meiner Sicht nicht mehr weggehen. Es wäre illusorisch zu glauben, wir könnten KI verbieten. Das ist so, wie wenn wird das Internet verboten hätten.
" "Die Amerikaner sind uns um einige Jahre voraus; das können wir nicht aufholen. Aber Europa sollte viele Top-KI-Firmen zu großen europäischen Unternehmen fusionieren.
"KI bricht aus und dringt in Behörden-System ein– das ist nicht mein Zugang. Wir müssen die Risiken der KI ernst nehmen, aber ich möchte auch den Blick auf die positiven Seiten lenken. Etwa darauf, was"Nicht die Menschen sollen laufen" – Projekt X startet"In Österreich haben wir wegen der Pensionswelle aber ohnehin die Situation, dass ein immer kleiner werdender Anteil der Bevölkerung arbeitet und dahermuss.
KI ist der einzige Weg, wie wir mit weniger Menschen produktiver sein können – die Aufgaben werden ja nicht weniger.
" "Knapp die Hälfte der Bundesbediensteten geht in den nächsten 13 Jahren in Pension. Wir haben uns aus budgetären Gründen darauf geeinigt, nur jeden zweiten dieser Posten nachzubesetzen. Das heißt, der Staat wird bei gleichbleibenden Aufgaben automatisch schmäler. Das geht nur, indem wirGesetz fertig: TikTok & Co. werden für Kinder gesperrtPröll:"Unseren Gesetzesvorschlag gibt es, weil die EU viel zu lange gebraucht hat.
Wir haben in Brüssel monatelang Druck gemacht. Jetzt ist der EU-Vorschlag da, aber bis zur Umsetzung kann es noch Jahre dauern. So lange können wir nicht warten – das schulden wir den Kindern.
""Wir haben in der Begutachtungsphase 200 Stellungnahmen erhalten. Die werden wir jetzt einarbeiten; anschließend kommt die Beschlussfassung. Dann müssen wir für unser Gesetz auf grünes Licht von der EU warten, da läuft die Frist bis Ende Oktober. Ob das so passiert – da sind wir leider nur Beifahrer.
Aber meine klare Botschaft lautet: Die EU muss in die Gänge kommen!
"). Das heißt, wir sollten das Verbot in Österreich so rasch wie möglich etablieren – und irgendwann wird es durch die europäische Regelung ersetzt. Das ist für mich der wahrscheinlichste Weg. "
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