Kein Schutzstatus mehr für wehrpflichtige Ukrainer

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Kein Schutzstatus mehr für wehrpflichtige Ukrainer
Dmytro Lubinez, Europäischen Union, Innenminister

Die Bundesregierung hat den vorübergehenden Schutz für ukrainische Flüchtlinge bis zum 4. März 2028 velängert. Gleichzeitig erhalten aber wehrfähige ...

Neu einreisende Ukraine r erhalten künftig das Aufenthaltsrecht nur noch, wenn sie einen Nachweis über die ordnungsgemäße Erfüllung des Wehrdienstes vorweisen und offiziell belegen können, dass sie sich nicht illegal dem ukrainischen Militärdienst entzogen haben.

Die Bundesregierung hat den vorübergehenden Schutz für ukrainische Flüchtlinge bis zum 4. März 2028 velängert. Gleichzeitig erhalten aber wehrfähige Männer aus dem Kriegsland nun nicht mehr automatisch einen Schutzstatus. Neu einreisende Ukrainer erhalten künftig das Aufenthaltsrecht nur noch, wenn sie einen Nachweis über die ordnungsgemäße Erfüllung des Wehrdienstes vorweisen und offiziell belegen können, dass sie sich nicht illegal dem ukrainischen Militärdienst entzogen haben.

Damit wird ein entsprechender Beschluss der Europäischen Union nun auch in Österreich umgesetzt. Wie das Innenministerium mitteilte, wird die Regelung auf alle Anträge seit Anfang August angewendet.

Zudem wurde dem Doppelbezug in mehreren EU-Staaten ein Ende gesetzt. Wer schon in einem anderen Mitgliedsstaat temporären Schutz hat, erhält in Österreich kein Aufenthaltsrecht.

„Ein Ende des automatischen Schutzstatus für Männer hilft der Ukraine und auch Österreich“, zeigt sich Innenminister Gerhard Karner überzeugt. Gemeinsam mit Deutschland, Polen und Tschechien habe Österreich diese Änderung auf europäischer Ebene durchgesetzt. In der Ukraine stoßen Rekrutierungskommandos der Armee häufig auf Widerstand. Täglich werden in sozialen Netzwerken neue Videos von Zusammenstößen veröffentlicht, Rekrutierungsunwillige wehren sich zum Teil mit Waffengewalt.

Zwangsrekrutierte werden in gefängnisartigen Einrichtungen festgehalten. Der Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Dmytro Lubinez, berichtet regelmäßig über Todesfälle im Rahmen von Zwangsrekrutierungen. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum.

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