Olaf Scholz begründet im Bundestag, warum Deutschland doch Kampfpanzer nach Kyjiw liefert. Und versucht die Angst vor einer Eskalation zu besänftigen.
Bundeskanzler Scholz macht sich im Juni 2022 ein Bild von der Zerstörung in Irpin bei Kyjiw Foto: Kay Nietfeld/dpa
Offizielle Anträge gibt es Mittwochmittag noch nicht. Deutschland will aber dafür sorgen, dass schon bald zwei Bataillone mit 84 Leopard-Panzern in der Ukraine rollen können. Insgesamt kann es um erheblich mehr gehen. Es ist von an die 300 Leopard-Panzern die Rede. In Europa gibt es rund 2.000 Leopard-Panzer.
Den kritischen Part übernimmt Jürgen Hardt, CDU-Verteidigungsexperte. Der Kanzler habe mit seinem Abwarten und Zögern „außenpolitischen Flurschaden“ angerichtet. Scholz reagiert mit einem harten Konter Richtung Union. „Wenn wir Ihren Ratschlägen gefolgt wären, wäre das eine Gefahr für Deutschland“, so der Kanzler.
Auch SPD-Mann Nils Schmid lobt Scholz vorsichtiges Vorgehen. Die Leoparden seien „eine neue Qualität von Waffenlieferungen“, so der SPD-Außenpolitiker zur taz.
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