Jubel nach unsicheren Jahren: Staatsballett tanzt „Bovary“

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Mit seiner ersten Inszenierung hat der neue Intendant des Staatsballetts Berlin, Christian Spuck, lange Jahre der Unsicherheit für das Ensemble beendet. Die Uraufführung seines Tanzstücks „Bovary“ nach dem Roman von Gustave Flaubert wurde am Freitagabend im ausverkauften Haus der Deutschen Oper Berlin mit anhaltendem Applaus und Jubel bedacht.

Für seine Interpretation des einst bahnbrechenden Romans um Untreue und Streben nach Glück griff der 54-jährige Spuck auf Musik etwa von Camille Saint-Saëns, Thierry Pécou und György Ligeti zurück. Jonathan Stockhammer dirigierte das Orchester der Deutschen Oper. Er wolle Bovarys „persönlichen emotionalen Kampf, aus einer mittelmäßigen Welt auszubrechen“ zeigen.

Als Emma und Charles Bovary tanzten die für die Hauptpartie mit viel Applaus bedachte Weronika Frodyma und Alexei Orlenco. Alexandre Cagnat und David Soares verkörperten die Bovary-Liebhaber Léon und Rodolphe. In dieser Spielzeit plant Spuk mit dem knapp 80 Tänzerinnen und Tänzer aus fast 30 Nationen umfassenden Ensemble zunächst etwa 80 Vorstellungen. Er begründet dies mit der für den Neustart notwendigen Zeit intensiver Zusammenarbeit. In den Folgejahren sind wieder 100 und mehr Vorstellungen je Spielzeit vorgesehen.

Das Staatsballett hat bewegte Jahre hinter sich. Als Co-Intendanz hatten 2019 der Choreograph Johannes Öhman und die Tanzregisseurin Sasha Waltz das Ensemble übernommen. Nach nur wenigen Monaten an der Spitze gaben sie bekannt, die gemeinsame Intendanz 2020 aufzugeben. Ursprünglich sollten beide bis zum Ende der Saison 2024/25 bleiben. Zwischenzeitlich übernahm Christiane Theobald bis zur Berufung Spucks.

Zudem sorgten Rassismusvorwürfe einer schwarzen Ballerina für Schlagzeilen. Die Diskussion wurde im Haus als „Weckruf“ interpretiert und ein auf Diversität orientierter Strukturwandel auf den Weg gebracht.

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