Die 31-jährige Deutsche beendet ihre zehnjährige Skeleton-Karriere nach Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen 2026. Mit dem Abschied verliert der Sport eine der erfolgreichsten Athletinnen, während Pfeifer den Weg zur Bundespolizei anstrebt.
Lange duellierte sie sich mit Janine Flock im Eiskanal, nun ist Schluss: Jacqueline Pfeifer hängt mit 31 Jahren den Skeleton -Schlitten an den Nagel. Paukenschlag im Skeleton!
Jacqueline Pfeifer beendet mit nur 31 Jahren überraschend ihre Karriere. Die Deutsche, die jahrelang auch zu den Konkurrentinnen von Österreichs Skeleton-Ass Janine Flock zählte, verkündete ihren Rücktritt auf Instagram.
"Und plötzlich ist Feierabend", schrieb Pfeifer, die bis zu ihrer Hochzeit 2023 unter dem Namen Jacqueline Lölling antrat. Nach ihren beiden Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina sei für sie der perfekte Zeitpunkt gekommen:"Mit den zwei Medaillen in Cortina hätte das letzte Kapitel wohl kaum schöner enden können.
"Die Motivation für einen weiteren Olympia-Zyklus bis zu den Winterspielen 2030 könne sie nicht mehr aufbringen. "Jetzt ist gut", erklärt Pfeifer. Damit verliert der Skeleton-Sport eine der erfolgreichsten Athletinnen der vergangenen Jahre – und Flock, die Goldmedaillengewinnerin in der Olympia-Eisbahn von Cortina, eine langjährige Konkurrentin. Pfeifer holte in ihrer Karriere dreimal WM-Gold und viermal WM-Silber, wurde Europameisterin und dreimal deutsche Meisterin.
Bei Olympia gewann sie 2018 Silber, 2026 kamen noch zwei Bronzemedaillen im Einzel und Mixed dazu. Nach dem Sport beginnt für Pfeifer nun ein neuer Lebensabschnitt. Sie will künftig bei der deutschen Bundespolizei arbeiten. Zunächst stehen aber das Abtrainieren und mögliche Praktika an. Wo sie danach genau tätig sein wird, steht noch nicht fest.
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