Im Westjordanland sind zwei junge Männer getötet worden – der Konflikt auf dem Tempelberg droht, zu eskalieren. Israel erhöht derweil seine Armee-Präsenz und verhaftet Menschen in Flüchtlingslagern.
Die israelischen Sicherheitskräfte rückten daraufhin auf das Gelände um die Moschee vor und gingen mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die vorwiegend jungen Männer vor, wie Augenzeugen und Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.In den vergangenen zwei Wochen wurden bei Ausschreitungen auf dem Moscheegelände fast 300 Palästinenser verletzt. Seit Ende März wurden zudem bei mehreren antiisraelischen Anschlägen 15 Menschen getötet.
Befürchtet wird, dass die Spannungen den Nahostkonflikt weiter eskalieren lassen könnten. Vor einem Jahr hatten Unruhen in Jerusalem einen elftägigen bewaffneten Konflikt zwischen der Hamas im Gazastreifen und der israelischen Armee zur Folge gehabt, in dessen VerlaufIsrael hat während des Sechs-Tage-Krieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Rund 600.000 Israelis leben dort heute in mehr als 200 Siedlungen.
als Verletzung des internationalen Rechts und forderte Israel auf, alle Siedlungsaktivitäten zu stoppen. Die Palästinenser wollen im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem einen eigenen Staat einrichten.
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