IKEA Dornbirn soll im Herbst 2027 am ehemaligen kika-Standort eröffnen. Die Kundmachung zeigt 307 Stellplätze, 180 Beschäftigte und bis zu 1000 Kunden gleichzeitig.
IKEA Dornbirn nimmt konkrete Formen an: Am ehemaligen kika-Standort an der Josef-Ganahl-Straße soll im Herbst 2027 ein Einrichtungshaus eröffnen. Die Kundmachung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn zeigt, wie der Betrieb ablaufen soll. Vorgesehen sind Öffnungszeiten bis 20 Uhr, 307 Stellplätze und bis zu 14 Lkw-Anlieferungen pro Tag. An Spitzentagen könnten bis zu 1000 Kundinnen und Kunden gleichzeitig im Haus sein.
Von Montag bis Freitag soll IKEA von 9 bis 20 Uhr geöffnet sein, samstags von 9 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertage bleiben geschlossen. Für die neue Filiale wird das bestehende kika-Gebäude umgebaut. Geplant sind eine Erweiterung der Tiefgarage, ein Zubau beim Eingangsbereich und mehr Lagervolumen durch den Abbruch von Zwischendecken. Das Restaurant soll vom dritten ins zweite Obergeschoss übersiedeln.
Umbau und Nutzung des ehemaligen kika-Gebäudes
Im Untergeschoss sind Eingangshalle, Lager, Anlieferung, Technik und Tiefgarage vorgesehen. Im Erdgeschoss folgen Lagerflächen, Büros und oberirdische Parkplätze. Das erste Obergeschoss beherbergt Selbstbedienung, Kassen, Snackbar, Kundenservice und Werkstätten. Im zweiten Obergeschoss befinden sich Markthalle, Restaurant und Küche, im dritten die Ausstellung. Im vierten Obergeschoss ist die Technik untergebracht. Die Gebäudehöhe bleibt unverändert.
Gegen Überhitzung soll eine schattenspendende Außenhülle aus Holz vor der Fassade angebracht werden. Die Verkaufsfläche soll nach dem Umbau 8484 Quadratmeter betragen, inklusive Restaurant und Snackbar. Laut Antrag wäre grundsätzlich auch eine Nutzung von bis zu 11.500 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich.
Beschäftigte und Verkaufsfläche in Dornbirn
IKEA plant am Standort 180 Beschäftigte in Einzelhandel, Verwaltung, Lager, Gastronomie und Technik. An Spitzentagen sollen gleichzeitig rund 80 Mitarbeitende vor Ort sein. Die Verkaufsfläche soll nach dem Umbau 8484 Quadratmeter betragen, inklusive Restaurant und Snackbar. Laut Antrag wäre grundsätzlich auch eine Nutzung von bis zu 11.500 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich.
Die Zufahrt soll laut Kundmachung ausschließlich über die Gemeindestraße Oberer Gleggenweg erfolgen, also über die Straße zwischen IKEA und Metro. Eine Verbindung zur Tiefgarage des Messepark NEU ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Geplant ist außerdem eine direkte Anbindung an das öffentliche Verkehrs- und Radwegenetz.
Verkehrserschließung und Anlieferung
Nach dem Umbau soll der Standort über 307 Stellplätze für mehrspurige Fahrzeuge verfügen. 164 liegen oberirdisch, 143 in der erweiterten Tiefgarage. Für einspurige Fahrzeuge sind zusätzlich 28 Plätze vorgesehen. Die Anlieferung soll überwiegend zwischen 6 und 22 Uhr erfolgen. Beantragt sind maximal 14 Lkw-Anlieferungen pro Tag. Zusätzlich sollen zwischen 4 und 6 Uhr zwei weitere Lkw-Anlieferungen möglich sein.
Für die Gastronomie sind bis zu zwei Anlieferungen im Tagzeitraum vorgesehen. Ein externes Unternehmen soll für Auslieferungen mit Kleintransportern maximal sechs Fahrten pro Tag durchführen. Formal geht es um die Änderung der bereits genehmigten Betriebsanlage des früheren kika-Möbelhauses, das IKEA nach eigenen Angaben zur Gänze übernommen hat.
Einwendungen können bis zum Vortag oder während der Verhandlung vorgebracht werden. Wer keine Einwendungen erhebt, verliert die Parteistellung. Der Standort an der Josef-Ganahl-Straße soll nach dem Umbau Platz für 180 Beschäftigte bieten. Die Eröffnung ist für Herbst 2027 geplant.
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