Die HRC-Manager suchen verzweifelt fahrerische Kräfte für die MotoGP-WM. Denn neben Texas-Sieger Rins muss Marc Márquez ersetzt werden. Von A bis Z (Acosta bis Zarco) wurden alle Topfahrer angefragt.
Kein Wunder, wenn bei HRC jetzt die Alarmglocken läuten. Denn bisher bahnt sich wegen des erwartbaren Abgangs von Marc Márquez für Honda 2024 wahrlich das letzte Aufgebot an.
Übrigens: Honda eilt auch in der Superbike-WM treffsicher von Schlappe zu Schlappe: Iker Lecuona und Xavi Vierge sicherten sich gestern in Portimão im SBK-Werksteam die Plätze 10 und 17. Dabei ist HRC 2017 werkseitig in die SBK zurückgekehrt und scheut seither keine Kosten und Mühen.Außerdem hat LCR-Teambesitzer Lucio Cecchinello längst die gute Laune verloren, weil ihm HRC Alex Rins entgegen allen Plänen nicht zwei Jahre anbieten konnte.
Im MotoGP-Paddock existiert unter den Werken ein Gentleman’s Agreement: Die Hersteller schnappen sich gegenseitig keine Fahrer weg, die anderswo unter Vertrag stehen. Deshalb hat Yamaha 2021 auf die Dienste von Raúl Fernández verzichtet. Die Werke greifen erst zu, wenn der Fahrer den Vertrag aufgelöst hat – wie Yamaha beim neuen Testfahrer Jorge Lorenzo 2020 und Aprilia bei Viñales nach dessen Trennung von Yamaha im August 2021.
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