Hohenems erreicht beim Nachhaltigkeitsprojekt „Zukunftsgrün“ 180 von 180 Punkten. Welche Maßnahmen der Stadt zur Höchstwertung beitrugen.
Im Rahmen des Interreg -Projekts traten Gemeinden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an. Bewertet wurden konkrete Maßnahmen in den Bereichen Klimawandelanpassung, Biodiversität und soziale Nachhaltigkeit.
Die teilnehmenden Gemeinden stellten sich jeweils ausgewählten Aufgaben, dokumentierten die Umsetzung und ließen die Ergebnisse bewerten. Hohenems erfüllte sämtliche ausgewählten Kriterien und kam damit auf die maximal mögliche Punktezahl von 180. Die Maßnahmen, die für die Bewertung umgesetzt wurden, sind breit gefächert. Sie reichen von Baumpflanzungen und Dachbegrünungen über naturnah gestaltete öffentliche Grünflächen bis zu Projekten für Bürgerbeteiligung, Umweltbildung und Gesundheitsförderung.
Dabei ging es nicht ausschließlich um ökologische Maßnahmen. Ein Schwerpunkt lag auf der Verbindung von Natur, Klimaanpassung und sozialen Aspekten. Nachhaltige Stadtentwicklung sollte dadurch im Alltag sichtbar und langfristig im Stadtgebiet verankert werden. Zum offiziellen Ende des Projekts kamen am Donnerstag, 24.
September 2026, Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Gemeinden im Löwensaal in Hohenems zusammen. Bei der internationalen Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und die umgesetzten Maßnahmen gewürdigt. Damit wurde das Projekt nach der gemeinsamen Arbeit in den drei Ländern offiziell abgeschlossen. Koordiniert wurde „Zukunftsgrün“ federführend von der Abteilung Stadtplanung und Umwelt der Stadt Hohenems.
An der Umsetzung waren jedoch zahlreiche weitere Bereiche beteiligt – von verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung über Werkhof und Forst bis zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Auch Vereine, Projektpartner sowie Bürgerinnen und Bürger wirkten mit. Die Höchstwertung sei deshalb nicht nur das Ergebnis einzelner Maßnahmen, sondern einer breiten Zusammenarbeit innerhalb der Stadt. Mit dem Abschluss endet zwar das offizielle Projekt, die umgesetzten Maßnahmen sollen jedoch bestehen bleiben.
Nach Angaben der Stadt bilden sie eine Grundlage für die weitere nachhaltige Entwicklung Hohenems’.
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