Gunkl: Nach schweren Missbrauchs-Vorwürfen meldet sich Jazz Gitti empört zu Wort, fordert Höchststrafe und strengere Gesetze für Kinder.
Eigentlich wollte Jazz Gitti zur"Gunkl"-Causa schweigen. Doch der Fall lässt die Sängerin nicht los – jetzt macht sie ihrem Ärger Luft.sorgen weiter für Entsetzen. Gegen den 64-Jährigen wurde Anklage wegen sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und des Besitzes von sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial erhoben.
Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Nun meldet sich auch Jazz Gitti zu Wort. Eigentlich habe sie gar nichts zu der Causa sagen wollen, weil sie die ganze Sache"grauslich" finde. Doch in einem Instagram-Video erklärt sie ihren Followern:"Ich bin total schockiert, also muss ich was sagen.
"Dabei spricht die Sängerin zunächst über Paals Kontakte in die Slowakei. "Es ist jedem sein Recht, wenn er in die Slowakei fährt und sich dort eine Dame für Sex kauft, weil das sind zwei Erwachsene", meint Jazz Gitti. Auch das Verhältnis des Kabarettisten zur Mutter des betroffenen Kindes und der Oma bezeichnet sie als"komisch". Völliges Unverständnis zeigt die 80-Jährige jedoch angesichts der Vorwürfe rund um das kleine Mädchen.
Dass eine Mutter und eine Großmutter ein Kind einem Erwachsenen"zuführen", wie es in Berichten über den Fall heißt, macht sie fassungslos.
"So grausliche Sachen", schimpft die Sängerin. Laut Anklage geht es um ein damals noch im Kindergartenalter befindliches Mädchen. Mutter und Großmutter des Kindes sind ebenfalls angeklagt, ihnen wird schwere Erpressung vorgeworfen. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.
Jazz Gitti findet deutliche Worte für alle Beteiligten. Sie wünsche sowohl den beiden Frauen als auch Gunkl die „Höchststrafe“, erklärt sie empört in ihrem Video. Besonders das Schicksal des Mädchens beschäftigt die Sängerin. Sie fragt sich, welche Folgen das Erlebte für das Kind haben wird und wie sehr es darunter noch leiden könnte.
Eine Kinder- und Jugendpsychiaterin bezeichnete sexuellen Missbrauch zuletzt in der ORF-"ZIB2" als"massiven Eingriff in die Seele des Kindes". Zum Schluss richtet sie auch noch einen Appell an die Politik. Dabei fordert sie ein Social-Media-Verbot für Kinder und wird gewohnt deutlich:"Setzt das Social-Media-Verbot für die Kinder durch, scheißt auf die EU. "
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