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Hinter den Kulissen der OÖN-Redaktion: Wir feiern den Tag des Lokaljournalismus

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Hinter den Kulissen der OÖN-Redaktion: Wir feiern den Tag des Lokaljournalismus
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Heute ist Tag des Lokaljournalismus – und damit auch Tag der OÖNachrichten. Tag für Tag erzählen wir Geschichten, die direkt vor deiner Haustür beginnen, und verstehen uns als verlässlicher Informations-Nahversorger in der Region. Feiere diesen Tag mit uns und wirf einen exklusiven Blick hinter die Kulissen unserer redaktionellen Arbeit.

Anlässlich des Tags des Lokaljournalismus am 5. Mai geben die Oberösterreichischen Nachrichten mit einer achtteiligen Videoreihe Einblick in ihre redaktionelle Arbeit. Die Beiträge werden hier auf nachrichten.at sowie auf den diversen Social-Media-Kanälen der OÖNachrichten auf Instagram, TikTok, YouTube und WhatsApp veröffentlicht.

"Die Arbeit in der Redaktion ist nur ein Teil im spannenden Berufsalltag eines Lokaljournalisten. Denn, dieser Alltag findet vor allem hier statt: Draußen, direkt vor der Haustür - bei den Menschen in unserer Region", berichtet Innviertel-Redakteur Valentin Berghammer vom abwechslungsreichen Arbeitsalltag als Lokaljournalist.

"Wir hören zu, schauen hin und fragen nach, was die Leute in ihrer Gemeinde, in ihrem Bezirk, in ihrer Heimat bewegt. Genau das macht guten Lokaljournalismus aus. Wir sind vor Ort und damit der Informations-Nahversorger aus der Region, für die Region.

" "Für mich ist es die große Themenvielfalt, die den Lokaljournalismus so interessant macht", sagt Mühlviertel-Redakteur Bernhard Leitner, der seit mehr als 20 Jahren als Lokaljournalist bei den OÖNachrichten tätig ist. "Von Politik über Wirtschaft und Kultur bis zu Sport und vielen Kuriositäten, die das Leben auf dem Land, draußen im Lokalen so interessant machen.

" Ob aus seiner Heimatgemeinde Oepping oder aus Altenfelden, wo ihn im Oktober 2024 ein Doppelmord und ein Amokläufer in Atem gehalten hat: Auch Thomas Fellhofer berichtet seit mehr als 20 Jahren für die OÖNachrichten aus dem Mühlviertel. "Ich bin Lokaljournalist aus Leidenschaft. Für mich ist Lokaljournalismus die ehrlichste, unmittelbarste Art von Journalismus, weil man mit den Menschen in Kontakt kommt, aus der Region und für die Region berichtet.

"spricht über ihre Motivation und anhaltende Leidenschaft für ihren Beruf und die Bedeutung von Qualitätsjournalismus mit regionalem Fokus. Dabei hebt sie insbesondere die Nähe zu den Menschen, die klare Trennung von Fakten und Meinung sowie die Kontrolle von Macht als zentrale Aufgaben hervor. Warum sich die erste Frau an der Spitze der Redaktion in der 160-jährigen Geschichte des Medienhauses für den Beruf der Journalistin entschieden hat?

"Weil ich wissbegierig bin und die Abwechslung liebe", sagt Dickstein. "Im Journalismus ist kein Tag wie der andere – das macht es herausfordernd, aber auch so spannend. Für mich ist Journalistin noch immer der beste Beruf dieser Welt.

" "Als größte Tageszeitung des Landes sind die OÖNachrichten jeden Tag draußen bei den Menschen. Wir sind ganz nah in den Regionen, in den Bezirken", betont die OÖN-Chefredakteurin.

"Wir haben sechs Lokalausgaben - wir berichten von Braunau bis Steyr, von Rohrbach bis Gmunden und decken so die ganze Breite und Vielfalt dieses Landes ab – das, was Oberösterreich schön macht. " Was macht Qualitätsjournalismus noch aus? "Zum Beispiel, dass man die journalistischen Gattungsformen unterscheidet: In einem Bericht werden Fakten dargelegt, ein Sachverhalt dargestellt. In einem Kommentar gibt der Journalist seine Meinung ab, diese Meinung hat im Bericht aber nichts verloren.

" Die Aufgabe von regionalem Qualitätsjournalismus sei es, den Mächtigen in diesem Land auf die Finger zu schauen, sagt Dickstein. "Wir bei den OÖNachrichten tun dies im Auftrag unserer Hunderttausenden Leserinnen und Leser. " berichten über ihre Arbeit in der Kriminalberichterstattung sowie rund um den umstrittenen Bau der A26.

"Verlässliche Infos bekomme ich einerseits natürlich von der Polizei - andererseits ist es wichtig, sich im Laufe des Berufslebens ein dichtes, gutes Netzwerk an Kontakten aufzubauen", sagt Gerhild Niedoba, die sich in ihrer Berichterstattung auf ungeklärte Kriminalfälle spezialisiert hat. Tatorte sucht die Regional-Redakteurin mitunter auch selbst auf, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Die zwei schwierigsten Fälle, über die sie bisher berichtet hat?

Das Verschwinden zweier junger Mühlviertler, deren Auto mit ihren Leichen erst ein Jahrzehnt später im Moldaustausee gefunden worden ist und der Mord in der Linzer Harrachstraße an einem Immobilienmakler.

"Eine Autobahn, die quer durch Linz gebaut wird, ist ein gewaltiger baulicher Eingriff in der Landeshauptstadt. Da ist es naheliegend, dass es Menschen gibt, die für den Bau sind - und welche, die dagegen sind", erzählt Philipp Hirsch von einem lokalen Thema, das den Regional-Redakteur bereits seit 15 Jahren beschäftigt.

"Unsere Aufgabe ist es, dass wir zumindest versuchen, alle Seiten zu Wort kommen zu lassen. Ich habe natürlich auch eine Meinung zur Stadtautobahn A26 - die sollte aber möglichst keine Rolle spielen, damit wir eine Berichterstattung schaffen, die möglichst objektiv ist, ohne irgendeine der Seiten zu bevorzugen.

"erklärt, wie Inhalte für soziale Medien entstehen und warum Einordnung und regionale Präsenz dort eine wichtige Rolle spielen. Warum ist gestern so viel Blaulicht in deiner Straße gewesen? Warum hat dein Lieblingsgeschäft geschlossen und wo hat ein neues Café aufgemacht? Was könnte ein Social-Media-Verbot für dich bedeuten?

"Das sind Themen, die dich beschäftigen und die uns beschäftigen. Antworten darauf können Google und ChatGPT meistens nicht liefern – zumindest keine, die wirklich stimmen. Bei den Inhalten, die du auf unseren Socials, auf nachrichten.at und in der gedruckten Zeitung siehst, ist das ein bisschen anders", sagt Kern, die die Videobeiträge für die Social-Media-Kanäle der OÖNachrichten produziert.

"Bei uns arbeiten ausgebildete Journalistinnen und Journalisten. Wir sind keine Fans von Click- oder Ragebait. Und wir geben jeden Tag unser Bestes, damit wir dich mit seriösen Infos und gut recherchierten Inhalten versorgen – in Print und digital.

" Und apropos Videos: Die sollen dir eine verständliche Zusammenfassung liefern – den Kontext und die Hintergründe erfährst du hier auf nachrichten.at und in der Zeitung. Wer legt fest, welche Themen es in die Zeitung oder auf die Website schaffen? Auf welchen Wegen gelangen Informationen in die Redaktion? Und wie sieht der Arbeitsalltag von Journalistinnen und Journalisten aus?

In einem anderen Beitrag beantworten Redakteurinnen und Redakteure jene Fragen, die am häufigsten zum Beruf der Journalistin oder des Journalisten gestellt werden. Am Dienstag, dem 5. Mai, ist der Tag des Lokaljournalismus und damit auch der Tag der OÖNachrichten. Unser Journalismus sucht die Nähe zu seinen Leserinnen und Lesern.

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