Der US-Verteidigungsminister besuchte die Militärbasis Guantanamo, die Spannungen zwischen Washington und Havanna haben sich zuletzt deutlich verschärft.
Der US-Verteidigungsminister besuchte die Militärbasis Guantanamo, die Spannungen zwischen Washington und Havanna haben sich zuletzt deutlich verschärft.hat bei einem Besuch auf dem US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba den Druck auf die sozialistische Karibikinsel verbal weiter erhöht.
Was auch immer mit der Zukunft Kubas geschehe, liege in den Händen von US-Präsidentund der Führung Kubas, sagte er.
„Komme, was da wolle - das Kriegsministerium wird auf jede mögliche Eventualität vorbereitet und eingestellt sein. “ Man sei heute unter anderem dort, um darüber zu sprechen. Das betonte Hegseth vor Soldaten, vor denen er sich als einer von ihnen inszenierte. Er trug kurze Hose und T-Shirt und machte im Anschluss gemeinsam mit den Soldaten Fitnessübungen.
Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind seit Langem angespannt - unter US-Präsident Donald Trump nahmen die Spannungen aber nochmal deutlich zu. Um auf Kuba einen wirtschaftlichen und politischen Wandel im Interesse der USA zu forcieren, erhöhte seine Regierung den Druck auf Havanna mit zahlreichen Maßnahmen - darunter eine Reihe neuer Sanktionen und eine Ölblockade. Immer wieder gab es im Zuge der Druckkampagne auch Sorge vor einer möglichen militärischen Eskalation. Zugleich finden seit Monaten Gespräche zwischen Washington und Havanna statt.
Der Militärstützpunkt von Guantánamo Bay liegt an der südöstlichen Küste Kubas. Das Territorium steht seit 1903 wegen eines umstrittenen Pachtvertrags unter US-Kontrolle. Seit dem Sieg der kubanischen Revolution unterim Jahr 1959 betrachtet Kuba den unbefristeten Vertrag als ungültig. Nach den Terroranschlägen vom 11.
September 2001 errichteten die Vereinigten Staaten in Guantánamo ein umstrittenes Gefangenenlager. Ende vergangenen Monats sorgte ein ungewöhnliches direktes Treffen ranghoher Generäle beider Staaten im Außenbereich des US-Stützpunkts für Aufsehen: Wie beide Seiten damals mitteilten, trafen der Chef des zuständigen US-Regionalkommandos , General Francis Donovan, und der Chef des Generalstabs der kubanischen Revolutionären Streitkräfte, Roberto Legrá Sotolongo, dort zusammen. Wirklich konkrete offizielle Informationen zum Inhalt des Austausches gab es danach nicht. Anfang Mai zu einem seltenen Besuch in Havanna eingetroffen.
US-Präsident Donald Trump hat politische Veränderungen in Kuba zu einem Ziel seiner zweiten Amtszeit erklärt und den Druck auf die Führung in Havanna erhöht. US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete Kuba zudem als Sicherheitsrisiko und gescheiterten Staat rund 145 Kilometer vor der Küste Floridas. Kubas Außenminister Bruno Rodriguez warnte vor einem „Blutbad“ mit Tausenden Toten auf beiden Seiten im Falle einer US-Intervention. Die Spannungen zwischen Washington und Havanna haben sich zuletzt deutlich verschärft.
Am 20. Mai klagten die USA den ehemaligen kubanischen Präsidentenwegen vierfachen Mordes im Zusammenhang mit dem Abschuss ziviler Flugzeuge im Jahr 1996 an.
Zudem hatten die USA am 3. Jänner den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, einen engen Verbündeten Kubas, bei einem Militäreinsatz festgenommen. Die US-Regierung hat eine faktische Treibstoffblockade gegen Kuba verhängt, indem sie Ländern, die die Insel mit Öl beliefern, mit Zöllen droht. Dies hat zu schweren Stromausfällen und einer Wirtschaftskrise geführt. Experten warnen, dass eine anhaltende Instabilität eine Migrationskrise auslösen könnte.
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