Der frühere ORF-Chef Gerhard Zeiler plant mit Medienverbündeten und ÖBB-Unterstützung eine koordinierte Aktion gegen die SPÖ-Führung in Wien, die symbolisch als Marsch auf die Löwelstraße und den Rathausplatz dargestellt wird.
Gerhard Zeiler s Schlachtplan „Operation Roter Oktober“: Wie der frühere ORF-Chef die SPÖ -Bastion einnehmen will. Genossen, hört die Signale! Auf zum Gefecht!
“ So hallt es durch die SPÖ-Sektionen vom Pfänder in Bregenz bis zum Kahlenberg in Wien, bis hin zu den versprengten Regimentern in den Gemeindebauten und Villen in Hietzing und Döbling. Gerhard Zeiler sammelt seine Getreuen und Verbündeten. Mit seinen einstigen Mitstreitern am Küniglberg und in den Redaktionsbüros des Fellner-Imperiums hat er den Schlachtplan „Operation Roter Oktober“ für den Sturm auf die LBastion in der Löwelstraße entworfen.
Die medialen Sturmtruppen in der „Krone“ und im ORF waren längst in Stellung gebracht, bereit, aus allen Rohren zu feuern.
„Babler muss weg! “, so lautet die Devise. Die Kohorten aus Wien und den Bundesländern warten nur noch auf den Marschbefehl. Mit ÖBB-Sonderzügen und freundlicher Unterstützung des Ex-ÖBB-Chefs Christian Kern soll es nach Wien gehen – via Westbahn über Linz, via Südbahn über Graz.
Nur in der Gegend um Traiskirchen schart sich der Widerstand, womöglich droht eine Blockade des Zugverkehrs. Und auch in Eisenstadt stehen die Räder auf Geheiß des Landeshauptmanns still. Die „Operation Roter Oktober“ folgt dem Ritual des Maiaufmarschs. In einem Sternmarsch vom Westbahnhof und vom Hauptbahnhof ist der Rathausplatz der Kulminationspunkt.
Oben auf der Zitadelle seines Amtssitzes hält Bürgermeister Michael Ludwig Ausschau. Und gibt das Kommando: „Vorwärts, Genossinnen und Genossen! Rückwärts! Auf zur Löwelstraße! “
Gerhard Zeiler SPÖ ÖBB Michael Ludwig Christian Kern
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