DTM-Chef Gerhard Berger wird 60 Jahre alt. Ein Tag, an dem er sich versteckt, denn eine Überraschungsparty hat er abgesagt, stattdessen steht die Familie im Mittelpunkt.
Gespräche mit Gerhard Berger sind selten gleich. Der Österreicher hat immer einen lockeren Spruch parat, ist humorvoll, und man merkt nicht nur durch seinen Schmäh, warum er früher als Lausbub der Formel 1 galt.
Denn die runde «Sechs» ist nichts, an dem er einen großen Spaß hat. Im Gegenteil. Es ist aber eine gute Möglichkeit, den anderen Berger kennenzulernen. Und durch die Trennung hat er ein schwieriges Verhältnis mit zwei seiner älteren Töchter. «Da wünsche ich mir, dass es wieder besser wird.» Er bereut es auch nicht, dass seine Formel-1-Karriere bei ATS, Arrows, Benetton, Ferrari und McLaren zwar mit zehn Siegen in 210 Rennen und zwei dritten WM-Plätzen dekoriert ist, zwischen 1984 und 1997 theoretisch aber mehr drin gewesen wäre. Er war immer vorne dabei, für ganz vorne, für die Weltklasse, für einen Titel reichte es aber nicht.
In der kombinierten Party-Renn-Wertung wäre er dann auch weit vorne gewesen. «Wäre es darum gegangen, beide Seiten bestmöglich mitgenommen zu haben, wäre ich wahrscheinlich zehnmaliger Weltmeister. Das wird nur leider so nicht gemessen. Aber die Karriere ist gut so wie sie war. Vor allem: Ich lebe noch. Viele Kollegen haben es nicht geschafft.»
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