Seit Monaten streiten Anthony West und Kawasaki-Teamchef Lucio Pedercini über Bezahlungen für die Superbike-Saison 2016. Der Italiener nennt Gründe, weshalb er noch nicht alles beglichen hat.
Anthony West bestritt 2016 für Pedercini Kawasaki die Superbike-WM-Events in Sepang, Donington Park, Misano, Laguna Seca, Lausitzring sowie Jerez und machte das Team zu einem sicheren Anwärter für die Top-10.
Ende Februar berichtete SPEEDWEEK.com darüber, dass Pedercini nicht alle Verbindlichkeiten dem Australier gegenüber beglichen hat. Inzwischen ist einiges Geld geflossen, wie Wests Manager Laurens Klein-Koerkamp mitteilte. «Die Startgelder wurden bezahlt», so der Niederländer. «Meiner letzten Information nach fehlt noch eine Bonuszahlung, die so vertraglich ausgemacht ist, und die Spesen für zwei Rennen.
Über Pedercini war ein Shitstorm hereingebrochen, als seine Zahlungsmoral gegenüber West ans Licht kam. Das will der 44-Jährige nicht auf sich sitzen lassen: «Ich habe bezahlt, für was ich unterschrieben habe. Mit seinem Manager bin ich nicht glücklich. Er sagt mir, dass ich bezahlen muss, was ich unterschrieben habe. Ja – sicher.
Manager Klein-Koerkamp widerspricht dieser Darstellung: «Das Startgeld und sämtliche Bedingungen für Laguna wurden vereinbart, bevor für Anthony ein Flug gebucht wurde. Dafür habe ich von Pedercini eine Bestätigung vorliegen. Der Vertrag selbst wurde dann in Laguna unterschrieben. Für mich stellt sich die Situation gleich dar wie in Australien. Unterschriebene Verträge müssen respektiert werden.
Zu den offenen Spesen sagte Pedercini: «In Jerez bekam ich eine Rechnung von Anthony für einen Mietwagen über 800 Euro. Ich habe für mein Auto für eine Woche 140 Euro bezahlt, er war nur vier Tage dort. Ich bat ihn darum, mir die Rechnung mit den Details zu schicken, ich will wissen, was er für ein Auto hatte. Er sagte ja, schickte mir aber nie etwas. Deshalb habe ich für diesen Mietwagen nicht bezahlt, das ist nicht in Ordnung.
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