Die politischen Reaktionen auf das Anti-Teuerungspaket der Regierung fallen gemischt aus. Burgenlands Landeshauptmann Doskozil lässt mit einem Vorschlag aufhorchen.
Als „nicht sehr konstruktiv“ bezeichnet Bundeskanzler Karl Nehammer die „aufgeregte Debatte über die Gründe der hohen Inflation und die Maßnahmen dagegen“ bei der, mit der die Regierung das Problem „an der Wurzel packen“ will. „Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen“, pflichtete Vizekanzler Werner Kogler ihm bei. Seit Monaten feile man Lösungen, tausche sich mit Experten aus. Doch die, bemerkt der Kanzler, seien sich auch nicht immer einig.
Die Opposition reagierte auf die Pläne der Regierung mit viel Kritik. Die notleidende Bevölkerung werde von der Regierung im Stich gelassen, befand FPÖ-Chef Herbert Kickl. Neos-Sozialsprecher Gerald Loacker kritisierte, die Regierung „schicke Geld im Kreis“ und forderte, dass die Landeshauptleute in die Pflicht genommen werden müssen.
Burgenland Energie Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma erläuterte das Modell:"Sind die Beschaffungspreise für Strom und Gas der Energieunternehmen höher als die regulierten Energiepreise, werden die entstandenen Mehrkosten aus der Übergewinnabgabe der Energiekonzerne finanziert. Wenn die Beschaffungspreise niedriger sein sollten als die regulierten Preise, dann werden die entstandenen Gewinne zeitlich befristet, wie von der Regierung geplant, weiter abgeschöpft.
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